Denn schläfrige oder abgelenkte Personen neigen dazu, Schlangenlinien zu fahren. Wert den die registriert, warnt das Auto ebenfalls und fordert den Fahrer auf, eine Pause zu machen. In weniger als zwei Jahren will Volvo zusätzlich einen Lasersensor im Auto anbieten.
Er soll vor allem in der Stadt dazu beitragen, Unfälle glimpflicher ablaufen zu lassen. Das System überwacht den Bereich direkt vor dem Auto und soll Kollisionen bei Geschwindigkeiten unterhalb 30 km/h ganz vermeiden oder ihre Wirkung stark mildern. Aber auch das Radarsystem ist noch nicht ausgereizt.
Die Strahlenkeule kann auf einen Winkel von 45 Grad verbreitert werden und so auch Fußgänger erkennen, welche die Straße überqueren wollen, ohne das herannahende Auto zu bemerken. Automatisches Abbremsen mit 100 Prozent Leistung soll in etwa drei Jahren solche Situationen entschärfen.
Erst in rund fünf Jahren ist mit einem Ausweich-Assistenten zu rechnen, der selbsttätig um ein entgegenkommendes oder stehendes Hindernis herumfährt. Erste Tests zeigen, wie problemlos das heute mit Prototypen funktioniert. Neben einer elektrischen Servolenkung sind auch für diesen Assistenten Radar und Kamera an Bord notwendig.
In der fernen Zukunft könnten diese Augen des Autos aber wieder überflüssig werden. Denn wenn sich die Fahrzeuge erst einmal gegenseitig per Funk vor Hindernissen, Glatteis oder anderen Gefahren warnen können, sind wir auf dem Weg zum unfallfreien Verkehr. Daran arbeitet Volvo gemeinsam mit vielen anderen Herstellern.


