Im BMW internen Vergleich zeigt sich plakativ, dass Leistung beim Anfahren am Berg nicht alles ist: Der 258 PS starke BMW X1 28i liegt nur hauchzart hinter dem X6 M mit mächtigen 555 PS. Konzeptionell teilt sich der Kleine das Konzept mit dem Großen.
Über ein Verteilergetriebe mit einer weitreichend vernetzten, elektronisch gesteuerten Lamellenkupplung portioniert das Allradsystem x-Drive die Motorkräfte blitzschnell an die Achsen. Die Grundverteilung liegt bei 40 zu 60 Prozent zugunsten der Hinterachse, was der Agilität zugute kommt. Denn der leichtfüßige BMW X1 bewahrt auch in Extremsituationen die Ruhe, ohne hektisch mit dem Heck auszukeilen.
FAZIT: Der X1 ist angenehm agil zu fahren, mit sehr guter Traktion und neutralem Eigenlenkverhalten. Beim Bremsen lässt er Federn, was sich auch auf die Handlingzeit auswirkt und wohl mit der Bereifung zu begründen ist. Dennoch bleibt Platz vier.


