Carl-Peter Forster (*1954) ist ein Automobilmanager, der am 15. Februar 2010 zum Group Chief Executive Officer von Tata Motors ernannt wurde. Er hat damit die weltweite Verantwortung für die Aktivitäten von Tata Motors inne - einschließlich der britischen Traditionsmarken Jaguar Land Rover.
Carl-Peter Forster ist seit mehr als zwei Jahrzehnten in der Automobilbranche tätig. Vor seinem Engagement beim indischen Konzern leitete Carl-Peter Forster die Geschicke von General Motors Europe mit Verantwortung für die Marken Opel/Vauxhall und Saab sowie die europäischen Aktivitäten von Chevrolet. Bevor er 2001 zu General Motors berufen wurde, war Carl-Peter Forster 13 Jahre für BMW tätig - unter anderem als Geschäftsführer von BMW Südafrika und als BMW-Produktionsvorstand.
Carl-Peter Forster absolvierte an der Universität Bonn ein Studium der Volkswirtschaftslehre und an der TU München eines der Raumfahrttechnik. 1982 wurde er Unternehmensberater bei McKinsey in München. Der Manager ist verheiratet und hat drei Kinder.
15. Februar 2010 – Der indische Großkonzern Tata hat Carl-Peter Forster zum neuen CEO der Autosparte gemacht. Der Ex-GM Europe-Chef ist damit für die weltweiten Autoaktivitäten von Tata verantwortlich, inklusive Jaguar und Land Rover.
2. Dezember 2009 – Opel-Interimschef Nick Reilly ist in den Aufsichtsrat der Adam Opel GmbH berufen worden. Reilly werde vom 1. Dezember an die Anteilseigner in dem Gremium vertreten, teilte Opel am Mittwoch (2.12.) in Rüsselsheim mit.
6. November 2009 – Nach der überraschenden Absage des Opel-Verkaufs verliert General Motors Europe seinen Chef. Carl-Peter Forster (55) verlässt nach dpa-Informationen den Konzern. Er hatte die Kehrtwende des Opel-Mutterkonzerns scharf kritisiert
25. September 2009 – VideoGM Europe-Chef Carl-Peter Forster spricht mit auto motor und sport-Redakteur Harald Hamprecht über den neuen Astra und Ampera sowie über notwendige Streichungen im Modellportfolio. Alle Pläne, die Marke Wartburg wiederzubeleben, hat Forster beerdigt.
21. September 2009 – Die Chancen auf eine Rettung des Opel-Werks im belgischen Antwerpen sind aus Sicht von Opel-Aufsichtsratschef Carl-Peter Forster gering. Dennoch würden alle Möglichkeiten geprüft. Laut Aussage von Investoren sei das Werk nicht zu halten.
9. September 2009 – Die Pläne von General-Motors, seine europäische Tochter Opel zu behalten, sind nach Aussage von GM Europe-President Carl-Peter Forster sehr ernsthaft. Opel sei eine sehr wichtige Marke und Europa ein wichtiger Markt.
15. Juni 2009 – Der kriselnde Autobauer Opel hat wegen erhöhter Nachfrage die Werksferien in seinem Stammwerk Rüsselsheim um eine Woche gekürzt. Auf freiwilliger Basis solle vom 20. bis zum 24. Juli gearbeitet werden, bestätigte das Unternehmen am Montag (15.6.).
4. Juni 2009 – Hochfliegende Pläne für den angeschlagenen Autobauer Opel: Der wahrscheinliche Investor Magna rechnet nach Informationen der "Frankfurter Rundschau" im Jahr 2014 mit einem Opel-Gewinn von 1,2 Milliarden Dollar, nach einem Verlust von 2,1 Milliarden Dollar im laufenden Jahr.
4. Juni 2009 – Kurz vor dem Einstieg bei Opel und der britischen Schwestermarke Vauxhall hat der kanadisch-österreichische Zulieferer Magna eine erste wichtige Personalentscheidung gefällt. Carl-Peter Forster solle die neue Gesellschaft aus Opel und Vauxhall führen.
4. Juni 2009 – Opel-Aufsichtsratschef Carl-Peter Forster will mit Opel vor 2013 wieder Gewinn machen und es dem Magna-Chef beweisen, dass es nicht vier Jahre dauert, bis Opel wieder Gewinn macht.