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Christian Klien

Foto: BMW-Sauber

Als Ersatz- und Testfahrer war Christian Klien bis zum Formel 1-Ausstieg von BMW die Nummer drei im Team von BMW-Sauber. Der Österreicher ist dabei einer der vielseitigsten Piloten im Motorsport.

Trotz seines relativ jungen Alters kann Christian Klien schon jede Menge Erfahrung aus verschiedensen Rennserien vorweisen. Nach seinen ersten Erfolgen auf der Junior-Kart-Ebene stieg der Vorarlberger 1999 in die Formel BMW auf.

Über mehrere Stufen stieg Klien die Formel-Leiter immer weiter hinauf. Bei seinem Vizemeister-Titel in der Formel 3-Euroserie konnte er immerhin bekannte Namen wie Timo Glock, Nico Rosberg und Robert Kubica hinter sich lassen. So folgte schon im Jahr darauf der Einstieg beim Jaguar F1-Team.

Trotz konstant guter Leistungen gelang es mit dem unterlegenen Jaguar nicht, regelmäßig in die Punkte zu fahren. Da er als Rookie erstaunlich gut mit dem deutlich routinierten Mark Webber mithalten konnte, erhielt Klien auch in der Folgesaison einen Vertrag für das nun von Red Bull übernommene Team.

Zusammen mit David Coulthard hatte der Youngster die schwierige Aufgabe, für die ersten Erfolge mit dem Team zu sorgen. Mit fünf Punkteplätzen erfüllte der Österreicher die Erwartungen. Rang fünf beim Saisonfinale 2005 ist seitdem auch das beste Resultat, das ihm gleichzeitig das Cockpit für die Saison 2006 sicherte.

Nur zwei achte Plätze und viele Ausfälle im Jahr 2006 bedeuteten dann allerdings das Aus für Klien bei Red Bull. Zumal Teamkollege David Coulthard mit gleichem Material deutlich bessere Ergebnisse erzielen konnte. Schon während der Saison wurde wieder Mark Webberverpflichtet, in den letzten drei Saisonrennen wurde Klien dann durch Robert Dornboos ersetzt.

Seitdem wartet Klien als Testfahrer auf seine Chance, wieder in ein Stammcockpit aufzurücken. 2007 leistete er für Honda Entwicklungsarbeit, seit 2008 testet Klien die Boliden von BMW-Sauber.

Parallel ging Klien auch für Peugeot in der Sportwagenklasse an den Start. Mit dem LMP1-Prototypen der Franzosen startete der F1-Pilot in LeMans und konnte zusammen mit seinen Teamkollegen Ricardo Zonta und Franck Montagny einen achtbaren dritten Platz herausfahren.

Mit dem Ausstieg von BMW aus der Formel 1 wird sich der Österreicher nun nach einem neuen Arbeitsplatz umschauen müssen, es sei denn er kann beim Nachfolge-Team Sauber bleiben.

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