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Christijan Albers

Christijan Albers Foto: Wolfgang Wilhelm

Im Jahr 2003 verpasste Christijan Albers den DTM-Meistertitel nur ganz knapp hinter Mercedes-Teamkollege Bernd Schneider. Nach einer dreijährigen Formel 1-Pause kehrte der Niederländer 2008 mit Audi in den Tourenwagensport zurück.

Nach dem Einstieg als erfolgreicher Kart-Junior in den nationalen niederländischen Serien startete die Motorsport-Laufbahn von Albers richtig durch. 1999 gewann er als 20-Jähriger im zweiten Anlauf die deutsche Formel 3-Serie, die ihm als Sprungbrett in die DTM diente.

Bei den Mercedes-Nachwuchsteams Persson und Rosberg ließ der Mann aus Eindhoven mit Vorjahreswagen sein Talent immer wieder aufblitzen, so dass er zur Saison 2003 schließlich ins HWA-Werksteam berufen wurde. In einem spannenden Saisonfinale musste er sich nur knapp Rekordchampion Bernd Schneider geschlagen geben. 2004 konnte er die gute Leistung mit einem dritten Rang noch einmal wiederholen.

Nach den Tourenwagen-Erfolgen zog es Albers allerdings in die Formel 1. Bei den Hinterbänkler-Teams Minardi, Midland und Spyker erlebte er allerdings drei sportlich enttäuschende Jahre. Nur beim Skandalrennen 2005 in Indianapolis gab es Punkte, als die Michelin-bereiften Teams ihre Teilnahme wegen Material-Problemen absagten und nur sechs Fahrzeuge an den Start gingen. Albers wurde damals Fünfter.

Nach Problemen mit der Zahlungsbereitschaft seiner Sponsoren wurde das F1-Engagement des Niederländers 2007 vorzeitig beendet. Im Winter durfte Albers erstmals wieder für Audi ein DTM-Fahrzeug testen. Schließlich wurde er 2008 von Futurecom TME-Team unter Vertrag genommen.

Mit dem Vorjahreswagen konnte der Wahl-Monegasse allerdings nicht an die DTM-Erfolge von früher anknüpfen. Nur einmal fuhr er als Zehnter in Barcelona überhaupt in die Top Ten. Das DTM-Punktekonto blieb leer.