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Crashtest

Foto: ÖAMTC

Beim Crashtest mit einem Auto werden Unfall-Situationen simuliert. Ziel ist es, bevor ein Fahrzeug im Straßenverkehr zugelassen wird, gefährliche Sicherheitsmängel aufzudecken.

Nur nach einer bestandenen Crashtest-Serie dürfen Neuwagen verkauft werden. Die Simulation findet fast immer in einer Versuchsanlage statt, in der das Fahrzeug mit einem Abschleppseil auf die passende Geschwindigkeit beschleunigt wird und an einem Gegenstand einschlägt. Der Insassenschutz wird mit einem Frontalcrash bei 64 km/h, einem Seitencrash und einem Heckunfall geprüft. Zudem kommt der Pfahlcrash, bei dem das Fahrzeug mit Tempo 30 km/h seitlich gegen eine Stahlsäule rumst.

Um mögliche Verletzungen der Passagiere zu erkennen sitzen in den Erprobungs-Fahrzeugen Dummies. Sie werden auch beim Fußgängerschutz-Test bei 40 km/h eingesetzt. Seit 2009 wurde der Crashtest um den Prüfpunkt "Aktive Sicherheit" erweitert. Hier liegt das Augenmerk auf Sicherheitssystemen, wie ESP-Systemen oder Geschwindigkeitsbegrenzer.

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