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David Coulthard über sein DTM-Abenteuer

"Ich erschrecke niemanden an der Spitze"

DTM Valencia 2010 David Coulthard Foto: xpb.cc 15 Bilder

David Coulthard fühlt sich nach drei Rennen in der DTM nach wie vor wohl. Auch wenn er
mit dem Mercedes-Jahreswagen nicht zu den Top-Favoriten in der Tourenwagenserie gehört. Dem ehemaligen Formel 1-Pilot geht es um die Herausforderung.

04.07.2010 Bianca Leppert

Dabei sein ist alles. Das hören Sportler eigentlich nicht so gerne. David Coulthard muss sich im Moment in der DTM aber wohl ein bisschen so vorkommen. In seiner früheren Karriere als Formel 1-Pilot war er nicht gerade Stammgast im Mittelfeld. In seinen ersten DTM-Rennen musste er sich aber mit den  Plätzen 12, 13 und einem Ausfall abfinden.

Für Coulthard ist Herausforderung die Motivation

Für den Schotten ist das aber noch lange kein Grund Frust zu schieben. Er hat ganz andere Ziele bei seinem DTM-Abenteuer. "Meine Motivation ist etwas Herausforderndes zu machen und zu schauen, ob ich der Herausforderung gewachsen bin", meint Coulthard. Wenn er immer gewinnen wolle, könne er schließlich auch einfach in eine andere Meisterschaft wechseln und sich eines der besten Autos kaufen.

Für den 39-Jährigen zählt aber die DTM. Auch wenn er nicht um Siege fährt, wird es ihm nicht langweilig. "Ich habe Fortschritte gemacht", erkennt David Coulthard. "Ich erschrecke niemanden an der Spitze, aber ich bin nicht zu weit weg. Das sind professionelle DTM-Fahrer. Ich bin neu hier. Auch wenn ich mal nicht schnell bin, habe ich Spaß."

Coulthard rechnete mit Top-Ten Platz

Der Spaß am Norisring ist aber nicht so groß, wie am Freitag noch erwartet. Nach den Freien Trainings rechnete sich David Coulthard eigentlich einen Startplatz in den Top Ten aus. "Am Freitag bin ich die Reifen vom letzten Renen gefahren und ich schien in guter Form zu sein", meint der Mercedes-Pilot. "Auch am Samstag bin ich mit gebrauchten Reifen gefahren und die Zeiten waren gut. Aber als ich mit neuen Reifen gefahren bin, habe ich Grip verloren, was eigentlich komisch ist. Das Auto ist mehr gerutscht. Im Qualifying nimmst du natürlich vier neue Reifensätze. Ich bin immer die gliche Rundenzeit gefahren und konnte keine bessere Zeit erzielen."
 
Nun hofft der BBC-Kommentator, Papa und Red Bull-Berater zumindest auf ein gutes Rennen. "Überholen ist schwierig. Ich bin starte vom 13. Platz, ich werde nichts Verrücktes versuchen. Ich will gut starten und hoffentlich das Rennen beenden."

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