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Di Resta

Mercedes fördert Formel-Karriere

Foto: Wolfgang Wilhelm 36 Bilder

DTM-Star Paul di Resta könnte mit der Unterstützung von Mercedes den Weg zurück in den Formel-Sport in Richtung Formel 1 finden.

26.09.2008 Gregor Messer

Der derzeitige Zweitplatzierte in der DTM-Tabelle liebäugelt mit einem Einstieg in die Formel 1-Nachwuchsserie GP2. "Wenn Paul die Resta den Weg zurück auf die Formel-Schiene findet, dann diskutieren wir das intern", stellte Mercedes-Sportchef Norbert Haug klar.

"Wir beobachten seine Entwicklung. Er ist außergewöhnlich talentiert, er fährt fair und holzt nicht durch die Gegend, wie das etwa amtierende DTM-Meister und achtfache Le Mans-Sieger machen und die dafür härtest bestraft gehören", bezog sich Haug auf die Attacken von Mattias Ekström und Tom Kristensen beim vergangenen DTM-Lauf in Barcelona.

Schneller als Vettel?

Di Resta wurde 2006 Meister in der Formel 3-Euroserie und bezwang damals den von BMW und von Red Bull unterstützten Sebastian Vettel, der in der Meisterschaft mit elf Punkten Rückstand Zweiter wurde. Vettel bestritt damals wie di Resta seine zweite Formel 3-Saison, und beide zusammen fuhren als Teamkollegen im ART-Team, in dem zuvor bereits Jamie Green (2004) und auch Lewis Hamilton (2005) Euroserie-Champions wurden. Hamiltons Vater Anthony versucht sich als Manager nicht nur bei seinem Sohn, sondern auch bei den beiden Briten Jamie Green und eben Paul di Resta.

"Robert Kubica, Sebastian Vettel und Lewis Hamilton sind alle bereits mit Mercedes-Motoren in der Formel 3 unterwegs gewesen. Heute zählen sie zum Establishment in der Formel 1", lobte Haug. Doch angesichts des überraschenden Triumphs von Vettel beim letzten Grand Prix in Monza scheint nicht nur di Resta seine Konkurrenzfähigkeit gegenüber dem heutigen Toro Rosso-Fahrer wieder in den Sinn gekommen zu sein.

Auch wenn niemand bei Mercedes den kommenden GP2-Test di Restas an die große Glocke hängen möchte, sieht man sich jetzt unter Zugzwang, das große Talent des Schotten für eine mögliche Karriere in der Formel 1 nicht ungenutzt zu lassen. Für di Resta selbst sind die Prioritäten klar gesetzt: "Zunächst konzentriere ich mich weiterhin voll auf die DTM."

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