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Die zweite Frau in der DTM

Foto: Mercedes

Das gab es noch nie. 2006 treten beim Deutschen Tourenwagen Masters erstmals zwei Frauen gegeneinander an. Neben Audi-Neuzugang Vanina Ickx greift bei Mercedes die Schottin Susie Stoddart ins Lenkrad. Zudem bestätigte Mercedes, wie erwartet, die Verpflichtung von Mathias Lauda.

01.03.2006 Markus Stier

Susie Stoddart, geboren in Oban, Schottland, unweit von Glasgow, geht für das Berliner Team Mücke Motorsport an den Start. Ihre Motorsportlaufbahn begann die blonde Schottin, die jetzt in Northampton lebt, im Kartsport. Nach fünf Jahren in dieser Nachwuchskategorie, von 1996 bis 2000, feierte sie 2001 in der Formel-Renault-Winterserie ihr Rennwagendebüt. 2003 wurde die 23-Jährige Neunte in der Endwertung der Britischen Formel-Renault-Meisterschaft, 2004 folgte der fünfte Platz in der Gesamtwertung dieser Serie.

Im Jahr darauf wechselte sie in die Britische Formel-3-Meisterschaft, kam jedoch in Folge einer Verletzung nur in zwei Rennen zum Einsatz. 2003 und 2004 gehörte sie zu den jeweils sechs Finalisten des Ausscheidungswettbewerbs um den "McLaren Autosport Young Driver of the Year Award".

"Klar ist natürlich, dass ich viel lernen muss und dass dies zunächst eher von hinten im Feld als von vorne stattfinden wird“, sagt das Highland-Girl von der schottischen Westküste bescheiden.

Stoddart schneller als Lauda

Zudem bestätigte Mercedes die lange kolportierte Nachricht, dass auch Mathias Lauda in die DTM wechselt. Der Sohn des dreimaligen Formel 1-Weltmeisters bestritt 2005 ohne großen Erfolg die GP2-Serie, 2006 fährt er eine Vorjahres-C-Klasse im Persson-Team.

Die Verpflichtung der beiden Neuzugänge hat im Mercedes-Lager nur zweitranging sportliche Gründe. Wie bei der Belgieren Janina Ickx steht eher der Showaspekt im Vordergrund. "Mit Susie Stoddart und Mathias Lauda haben wir zwei sympathische Newcomer in unserer DTM-Mannschaft", sagt Sportchef Norbert Haug.

Stoddart muss sich allerdings nicht den Vorwurf gefallen lassen, sie sei nur die Quotenfrau im Mercedes-Team. Den neuen Kollegen Lauda ließ sie bei Testfahrten im Persson-Mercedes Anfang Januar in Barcelona um mehr als zwei Sekunden hinter sich.

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