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DTM Barcelona 2009

Scheider gewinnt DTM-Rennen in Barcelona

Timo Scheider, Audi Sport Team Abt Sportsline Foto: Wolfgang Wilhelm 30 Bilder

Titelverteidiger Timo Scheider hat am Sonntag (20.9.) das Rennen um das Deutschen Tourenwagen-Masters (DTM) in Barcelona gewonnen.

20.09.2009

Nach einem phänomenalen "Raketenstart" in Barcelona greift Timo Scheider im Deutschen Tourenwagen Masters (DTM) erneut nach den Sternen. Von Startposition fünf aus raste der 30-Jährige aus Altach am Sonntag in seinem Audi schon nach der zweiten Kurve auf dem "Circuit de Catalunya" an die Spitze und ließ sich den Sieg in den folgenden 59 Runden nicht mehr nehmen. 

"Der Start war granatenmäßig", meinte der Titelverteidiger nach seinem zweiten Saisonerfolg. Die Audi-Fiesta in Spanien machten Tom Kristensen aus Dänemark und Martin Tomczyk aus Rosenheim mit den Plätzen zwei und drei perfekt. "Das war ein perfektes Wochenende", sagte Audis Motorsportchef Wolfgang Ullrich.

Konkurrenz verlor weiter Punkte

Scheiders schärfste Titelkonkurrenten Gary Paffett im Mercedes und Mattias Ekström im Audi sorgten 13 Runden lang mit ihrem Positionskampf für einen der wenigen spannenden Momente. Am Ende mussten sie sich aber mit den Rängen vier und sechs zufriedengeben. Kurz vor dem Ziel rutschte Bruno Spengler im Mercedes noch an Ekström vorbei und wurde Fünfter.

Ekström und Paffett können für die letzten zwei Saisonrennen nur noch auf Pech und Patzer des Spitzenreiters hoffen. Nach acht von zehn DTM-Läufen hat Scheider 53 Zähler auf seinem Konto, Ekström ist Zweiter mit 41 und Paffett Dritter mit 39 Punkten.

Scheider nahezu uneinholbar vorn

Mit seinem komfortablen Vorsprung braucht Scheider in den Läufen im französischen Dijon (11. Oktober) und auf dem Hockenheimring (25. Oktober) nicht mehr zu viel riskieren. "Zwölf Punkte hören sich gut  an. Jetzt gehe ich relaxt in die beiden Rennen", meinte der überlegene Sieger. "Die Meisterschaft ist gelaufen. Die Wahrscheinlichkeit, das noch zu drehen, ist gleich null", gab sich Mercedes-Motorsportchef Norbert Haug keinen Illusionen hin.

Scheiders brillanter Start war Ergebnis eines geschickten Manövers seiner Audi-Kollegen Kristensen und Tomczyk. "Oldie" Kristensen, der am Samstag die Pole Position erobert hatte, zog nach rechts und blockte die von den Plätzen zwei und vier gestarteten Mercedes-Fahrer Paul di Resta und Paffett. Tomczyk machte seinem Audi-Kollegen Scheider ebenfalls den Weg frei und ließ den Favoriten ziehen. "Der Start war sein Meisterstück", lobte der achtmalige Le-Mans-Sieger Kristensen.

Show der Audi-Überlegenheit in Barcelona

Was folgte, war eine Demonstration der Audi-Überlegenheit auf dem 2,966 Kilometer langen Kurs in der Nähe von Barcelona. Auch nach den ersten und zweiten Boxenstopps änderte sich an der Audi-Dominanz nichts. Scheider fuhr nach 1:08:38,739 Stunden über die Ziellinie. Knapp zwei Sekunden dahinter folgte der 42-jährige Kristensen, Tomczyk lag knapp vier Sekunden zurück. Paffett hatte als bester Fahrer mit dem "Stern" einen Rückstand von über 23 Sekunden.

Spannung kam auf, als nach seinem zweiten Boxenstopp Ekström hinter Paffett auf die Strecke einbog. 13 Runden wehrte sich der Brite gegen den Schweden, der durch seine frischeren Reifen zunächst einen großen Vorteil hatte. Beim letzten Angriff in der letzten Runde verkalkulierte sich Ekström aber und musste noch Spenglervorbeiziehen lassen.

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