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DTM Brands Hatch 2009

Sieg für di Resta - Scheider heimlicher Gewinner

DTM 2009 Brands Hatch Bakkerud Engel Foto: DTM 30 Bilder

Jubiläumssieg für Mercedes, aber wichtiger Punkterfolg für Audi: Der Schotte Paul di Resta bejubelte bei seinem "Heimrennen" im englischen Brands Hatch am Sonntag den 150. Mercedes- Sieg im Deutschen Tourenwagen Masters (DTM), der eigentliche Gewinner war jedoch Spitzenreiter Timo Scheider auf Rang zwei.

06.09.2009

Da in Audi- Kollege Mattias Ekström und Mercedes-Konkurrent Gary Paffett seine härtesten Verfolger nur die Plätze fünf und vier hinter Scheiders Teamkollegen Martin Tomczyk belegten, konnte der Vorjahres-Champion seine Chancen auf seinen zweiten DTM-Titel verbessern.

Audi-Fahrer Scheider führt mit neun Punkten vor Gary Paffett

Mercedes-Star Ralf Schumacher verpasste als Neunter seinen dritten Punkterang in dieser Saison nur knapp. "Es war mein Ziel, vor Gary und Mattias anzukommen", sagte der 30 Jahre alte Wahl-Österreicher Scheider nach dem nur in der Schlussphase turbulenten Rennen erleichtert. "Das habe ich Gott sei Dank geschafft." Bedanken konnte sich Scheider besonders bei Tomczyk, der ihn nach knapp zwei Dritteln des Rennens passieren ließ. "Es war ganz klar, dass ich ihn vorbeilasse, wenn Timo noch um die Meisterschaft kämpft", gestand der Rosenheimer.

Da Scheider dank seines sechsten Punkterangs im siebten von zehn Saisonrennen mit nun 43 Punkten schon ein Neun-Punkte-Polster auf Paffett (34) als besten Mercedes-Fahrer hat, war es auch für Audi- Motorsportchef Wolfgang Ullrich eine "süße Niederlage". "Mit dem Ergebnis können wir gut leben. Natürlich wollen wir immer gewinnen, aber das geht einfach nicht", sagte Ullrich, der dank Ekströms (38) zweitem Platz im Gesamtklassement dem Saison-Schlussspurt entspannt entgegen blicken kann. "Paul hat ein perfektes Rennen gefahren, aber ich glaube, wir haben das Beste daraus gemacht."

Sein Gegenüber Norbert Haug war trotz des di Restas Sieg vor 20.400 Zuschauern nicht ganz zufrieden. "Wir waren dank unserer Strategie und unserem Speed in der Lage, hier ganz groß mit einem Mercedes-Podium abzuräumen", sagte der Mercedes-Sportchef und haderte ein wenig mit eigenen Fehlern und einem harten Manöver von Tomczyk gegen Paffett. "Leider hat das wegen Rempler und Boxenstopp nicht geklappt, aber auch so freuen wir uns natürlich über Pauls klaren Sieg." Die Grundlage zum Erfolg hatte di Resta schon beim Start gelegt, als er sich gegen den attackierenden Scheider behauptete. Hatte er sich bei seinem zweiten Platz im vergangenen Jahr auf dem mit 1,929 Kilometern kürzesten Kurs im DTM-Kalender die Zähne am damals vor ihm liegenden Scheider ausgebissen, fuhr di Resta diesmal unter den Augen von Formel-1-Weltmeister Lewis Hamilton und dem ehemaligen Formel-1- Champion Damon Hill ein souveränes Rennen. "Ich hatte immer die Pace, um vorne zu bleiben", bilanzierte der 23-Jährige nach den 90 Runden (173,61 Kilometer) zufrieden.

Unfälle von Lauda und Kristensen

Nur im letzten Renndrittel musste di Resta nach zwei Safety-Car- Phasen wegen glimpflich verlaufenden Unfällen von Mathias Lauda (Mercedes) und Tom Kristensen (Audi) in die Streckenbegrenzung noch einmal um seinen insgesamt dritten DTM-Sieg fighten. "Das Safety Car hat die Sache noch einmal ein bisschen unsicher gemacht", gestand di Resta. "Aber wir waren heute so schnell, dass uns niemand schlagen konnte."

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