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DTM Brands Hatch 2012 (Rennen)

Gary Paffett feiert zweiten Saisonsieg

DTM Brands Hatch 2012, Rennen, Gary Paffett, Mercedes AMG C-Coupé Foto: DTM 22 Bilder

Gary Paffett ist der Mann der Stunde in der DTM. Der Brite siegte mit seinem Mercedes C-Coupé bei seinem Heimrennen in Brands Hatch vor Bruno Spengler im BMW M3 sowie Mike Rockenfeller (Audi A5) und baute so seine Tabellenführung aus. Nach seinem zweiten Saisonsieg hat Paffett nun bereits satte 25 Punkte Vorsprung auf Spengler.

20.05.2012

"Ich konnte mich keinen Augenblick zurücklehnen", berichtete Gary Paffett nach seiner dritten Podiumsplatzierung in Folge. "Bruno war immer im Rückspiegel. Beim zweiten Boxenstopp haben wir ein paar Zehntelsekunden verloren."

Aufatmen konnte Paffett erst zehn Runden vor Schluß, als beim BMW von Spengler der Frontsplitter brach, was die Fahrt seines Verfolgers aus Kanada deutlich behinderte. "Fast 100 Runden hier zu fahren, das ist alles als leicht", resümierte Paffett. "Es ist wirklich schwierig, immer konzentriert zu bleiben. und immer die richtigen Bremspunkte zu erwischen." Sportchef Norbert Haug lobte: "Gary hat sich das Rennen sehr gut eingeteilt."

Spengler konnte kein Risiko mehr eingehen

Bruno Spengler war hocherfreut über Platz zwei: "Damit bin ich wirklich zufrieden. Speziell im ersten Stint war Gary erstaunlich schnell" Bruno Spengler. "Im dritten Stint konnte ich aber sehr gut mithalten." Dann brach der besagte Splitter: "Ausgangs von Turn 1 bin ich ein bisschen rausgerutscht. Danach hatte ich extremes Untersteuern und ich durfte kein Risiko mehr eingehen. Schwer zu sagen, ob ich Gary mit einem intakten Auto wirklich hätte angreifen können." Dann mahnte er "Man muss die Füße am Boden behalten. Die Dinge können sich sehr schnell ändern in  der DTM"

Mike Rockenfeller holte für Audi die Bronzemedaille: "Ich habe am Ende sehr schnell auf Bruno aufgeholt", berichtete der Le Mans-Sieger. "Aber das ist halt Brands Hatch: Überholen ist fast unmöglich. Ich hatte keine echte Chance anzugreifen. Der Abstand nach ganz vorne ist kleiner als zuvor." Mercedes-Sportchef Norbert Haug sah "ein spannendes Rennen. Alle drei Marken waren auf Augenhöhe was die Rundenzeiten angeht."

Haug und Marquardt zufrieden

Der zweitbeste Mercedes-Fahrer, Christian Vietoris war hinter dem blenden aufgelegten Martin Tomczyk (BMW) und dem gewohnt kampfstarken Mattias Ekström im Audi erst auf Platz sechs zu finden. Haug: "In den ersten zwei Runden ist Christian von Platz zwei auf Platz neun zurückgefallen. Aber er hat sich prima wieder zurückgekämpft." Kiene tragende Rolle spielte Jamie Green: Der Brite wurde nur Achter und rutschte dadurch in der Tabelle von Platz zwei auf Rang acht zurück.

BMW-Sportchef Jens Marquardt freute sich über "ein fast perfektes Resultat. Bruno hat beim Start einen Platz gewonnen und Martin hat es geschafft auf der Strecke zu überholen. Hab schon ganz schön gezittert am Ende: Die letzten zehn Runden waren ganz schön nervenaufreibend."

Audi meldet sich zurück

Auch Audi-Sportchef Wolfgang verlebte einen angenehmen Arbeisttag: "Heute haben wir gezeigt, dass wir wieder da sind, nachdem wir bei den beiden ersten beiden Rennen ja zu kämpfen hatten", fasste der Österreicher zusammen. "Wir wissen dass sich die Konkurrenten von Rennen zu Rennen verbessern. Da müssen wir halt noch ein bisschen mehr tun, um nach vorne zu kommen." Kaum waren die letzten Worte bei der DTM-Pressekonferenz gesprochen, hatte Ullrich Grund zu noch mehr Freude: Denn just im gleichen Moment machten zwei R8 auf dem Nürburgring den Doppelsieg für Audi beim 24-Stunden-Rennen perfekt.

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