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DTM Brands Hatch 2013 (Qualifying)

Martin Tomczyk verliert Pole Position

DTM  2013 Brands Hatch Qualifying Martin Tomczyk Foto: xpb 12 Bilder

UPDATE + Das England-Gastspiel der DTM in Brands Hatch stand ganz im Zeichen von BMW-Pilot Martin Tomczyk, der mit seinem BMW M3 die Pole-Position mit 41.158 Sekunden holte. Weil sein Auto zu leicht war, musste er den Startplatz an Audi-Pilot Rockenfeller abgegeben.

18.05.2013 Claus Mühlberger

Nach dem Rennen wurde bei der Untersuchung von Tomczyks Auto festgestellt, dass der BMW M3 DTM des Champions von 2011 zu leicht war. Der 31-Jährige wurde daraufhin von den Rennkommissaren vom Qualifying ausgeschlossen, darf aber am Sonntag im Rennen vom letzten Platz starten.

Die Pole-Position ging an Mike Rockenfeller im Audi RS 5 DTM, der damit zum zweiten Mal in seiner DTM-Karriere von Startplatz eins in ein Rennen geht. Daneben steht Augusto Farfus im BMW M3 DTM und auf den Plätzen drei und vier folgen Joey Hand und Champion Bruno Spengler in zwei weiteren BMW.

Martin Tomczyk in der Kritik

Beim Zeittraining auf dem 30 Kilometer südlich von London gelegenen Kurs schaffte Tomczyk die neunte Trainingsbestzeit seiner Karriere. Bei der Fahrersprechung hatte der gebürtige Rosenheimer noch im Kreuzfeuer der Kritik gestanden, weil er beim ersten Rennen des Jahres vor zwei Wochen in Hockenheim den dichtauf folgenden Gary Paffett im Mercedes mit einem unnötigen Bremsmanöver auf der Geraden in Not gebracht hatte. Dieser so genannte Bremstest wurde von Rennleiter Sven Stobbe beim Drivers Meeting thematisiert: "Leider habe ich diese Aktion nicht während des Rennens gesehen. Auf den TV-Bildern ist aber deutlich zu erkennen, dass bei Tomczyk die Bremslichter aufleuchten." Stobbe machte den Fahrern unmissverständlich klar: "So etwas möchte ich nie wieder erleben."

Ex-Meister Timo Scheider (Audi) geht als fünfter ins Rennen. Für eine positive Überraschung sorgte DTM-Neuling Marco Wittmann. Der BMW-Fahrer wurde Sechster.

Qualifying für Mercedes ein Debakel

Mercedes hingegen erlebte ein Trainings-Debakel. Bester der C-Coupé-Piloten war Gary Paffett auf Platz 11. Schlusslichter sind die drei Mercedes-Junioren Roberto Merhi, Pascal Wehrlein und Daniel Juncadella. Nicht gerade eine optimale Ausgangsposition, aber auch nicht ganz aussichtslos. Denn das letzte Rennen in Hockenheim zeigte, dass man in der DTM 2013 dank DRS und Optionsreifen auch von ganz hinten noch aufs Podium fahren. BMW-Fahrer Dirk Werner machte beim Saisonauftakt aus Platz 22 noch Rang zwei im Ziel.

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