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DTM Hockenheim - David Coulthard

Spaßvogel Coulthard genießt DTM-Debüt

DTM Hockenheim 2010 Rennen Foto: xpb.cc 20 Bilder

David Coulthard hat sich im Fahrerfeld der DTM zum echten Entertainer entwickelt. Zwar holte der Schotte in seinem ersten DTM-Rennen keine Punkte, hatte anschließend aber jede Menge Lustiges zu erzählen.

26.04.2010 Bianca Leppert

Rennfahrer sind von Haus aus ehrgeizig. Sonst wären sie fehl am Platz. David Coulthard war vor seinem ersten DTM-Rennen in Hockenheim auch ehrgeizig, erinnerte aber auch immer wieder daran, dass der Spaß am Fahren nicht zu kurz kommen darf. Getreu dieser Einstellung regte sich der ehemalige Formel 1-Pilot auch nicht über den zwölften Platz im Rennen auf, sondern berichtete von seinen ungewöhnlichen Erlebnissen im Rennen.
 

Coulthard hatte Probleme beim Start

"Der Start war noch schlechter als erwartet", schilderte Coulthard. "Ich habe erstmal den Motor abgewürgt. Ich weiß gar nicht warum, bin dann aber doch irgendwie losgekommen", erzählt er und macht dabei originalgetreu die Geräusche beim Abwürgen des Motors nach. "Ich dachte Katherine (Legge, Anm. d. Red.) fährt jeden Moment vorbei. Aber sie kam nicht. Plötzlich flogen lauter Karosserieteile um mich herum und ich habe versucht auszuweichen." Es wurde aber noch turbulenter. Denn plötzlich ging seine Tür ein Stückchen auf. "Das war natürlich schön für die Kühlung, aber schlecht für die Aerodynamik", scherzte er.
 
Im ersten Rennen war der Schotte vielmehr damit beschäftigt, sich auf die Geschehnisse um ihn herum zu konzentrieren, als wirklich angreifen zu können. Schließlich waren auch für ihn als Rennfahrer die Eindrücke in der DTM neu. "Das Formel 1-Auto war quasi eine Verlängerung meines Körpers", erklärte er. "Jetzt sitze ich in diesem großen Auto und kann diese ganzen Geräusche gar nicht zuordnen."

Eine Sekunde zu langsam
 
Zwar konnte Coulthard im ersten Rennen bereits seinen Teamkollegen Maro Engel schlagen, aber sein persönliches Ziel hat er noch nicht erreicht. "Ich war eine Sekunde zu langsam, um gegen die Burschen zu kämpfen, von denen ich mir es erhofft habe", meinte der Mercedes-Pilot. "Ich bin zum Schluss auch so quer um die erste Kurve gekommen, dass ich mich selbst erschrocken habe. Es hat Spaß gemacht, aber es macht noch mehr Spaß, wenn man noch schneller ist."

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