Jetzt auch für: iPhone, iPad, Android und Windows
Marken
Themen
Artikel
Videos
Baureihen
Alle Treffer mit anzeigen

DTM-Finale Hockenheim

Audi bleibt weiterhin wachsam

Timo Scheider Oschersleben 2009 Foto: DTM 34 Bilder

Audi-Pilot Timo Scheider besitzt ein Polster von sieben Punkten auf Mercedes-Konkurrent Gary Paffett. Darauf wollen sich die Ingolstädter allerdings nicht ausruhen. Bei Testfahrten wurden die Reifen nochmal geprüft. Scheider selbst ging zur Vorbereitung in die Luft.

21.10.2009 Bianca Leppert

Schon in Dijon hätte Timo Scheider seinen zweiten DTM-Titel in Folge klarmachen können. Doch die Reifenplatzer an den Abt-Audis machte dieses Vorhaben zunichte. Profiteur dieser Malaise war Mercedes-Pilot Gary Paffett. Er verringerte den Abstand auf Scheider auf nur noch sieben Punkte. Damit nicht genau das noch einmal passiert, achtete Audi bei den Testfahrten auf dem kleinen Kurs in Hockenheim vor allem auf die Performance der Dunlop-Reifen.

Beim Testtag in Hockenheim standen die Reifen unter besonderer Beobachtung

"Wir haben beim Testen ganz speziell darauf geschaut", sagt Dr. Wolfgang Ullrich. "Aber das sollte in Hockenheim kein Thema mehr sein." Denn auf dem badischen Kurs hat man bereits große Datenmengen und Erfahrungswerte gesammelt. In Dijon dagegen fuhr die DTM bis auf einen Testtag, bei dem sich das Reifensterben schon ankündigte, zum ersten Mal. Zwar hatte beim Saisonauftakt in Hockenheim Mattias Ekström bereits einen Reifenschaden, dieser war allerdings auf eine mechanische Ursache zurückzuführen.

"Ich mache mir jetzt einfach nicht zu viele Gedanken", sagt Titelanwärter Scheider. "Wir müssen weiterhin 100 Prozent geben und weiterhin attackieren. In der DTM kann man sich nicht erlauben nur 95 Prozent zu geben."

Scheider will sich nicht auf das Glück verlassen

Geht es allerdings nach der Konkurrenz, hat Scheider den Titel schon im Sack. Mercedes-Sportchef Norbert Haug hat nur wenig Hoffnung, dass Gary Paffett noch Meister werden kann. Scheider will sich darauf aber nicht verlassen. "Wenn ich da nicht sensibel genug wäre, würde ich etwas falsch machen. Ich habe zu viel in der DTM erlebt, um so blauäugig zu sein", meint der Audi-Pilot.

Auch die Ansicht von Paffett, dass Audi mehr unter Druck stehe, weil die Ingolstädter den Titel noch verlieren könnten, teilt Scheider nicht ganz. "Das kann man sehen wie man möchte. Wenn man wie er gewinnen will, dann muss man eher etwas riskieren. Deshalb würde ich nicht unterschreiben, was er sagt."

Fallschirmsprung als Ansporn für das DTM-Finale

Auch wenn der Druck mit jedem Tag wächst, lässt sich Scheider nicht aus der Ruhe bringen. Im vergangenen Jahr suchte er vor dem Finale noch die Ruhe in den Bergen, um sich mental auf das Rennen vorbereiten zu können. Dieses Mal suchte der Titelverteidiger eher das Abenteuer. "Ich fühle mich in einer guten Verfassung", sagt Scheider. "Deshalb habe ich gestern einen Fallschirmsprung gemacht und mir dabei noch mal einen richtigen Kick geholt."

Umfrage
Wer wird beim DTM-Finale in Hockenheim Meister?
Ergebnis anzeigen
Kommentar schreiben

Es ist noch kein Kommentar vorhanden. Seien Sie der Erste und sagen Sie und Ihre Meinung.

Neues Heft
Empfehlungen aus dem Netzwerk
3D Felgenkonfigurator
Anzeige
Whatsapp
Immer auf dem neuesten Stand mit unserem WhatsApp-NewsletterJetzt kostenlos anmelden