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DTM Hockenheim 2009

Qualifying - Ekström holt die Pole Position

Ekström Lausitz 2009 Foto: dtm.com 34 Bilder

Der schwedische Audi-Pilot Mattias Ekström startet beim zehnten und letzten Rennen der Saison von der Pole-Position. Im vierten Qualifying-Abschnitt sicherte sich der Audi-Pilot mit 1:32,525 Minuten den besten Startplatz.

24.10.2009

Damit holte sich Mattias Ekström zum dritten Mal in diesem Jahr die Trainingsbestzeit in der DTM: Beim Saisonfinale in Hockenheim distanzierte der Audi-Werksfahrer aus Schweden knapp die beiden Titelaspiranten Gary Paffett (Mercedes) und Titelverteidiger Timo Scheider im Audi A4.

Haug von Paffett begeistert

Nur 88 Hunderstelsekunden betrug die Differenz, die zwischen den Top 3 lag. "Das ist auch für DTM-Verhältnisse ziemlich eng", stellte Mercedes-Sportchef Norbert Haug fest. "Mit Gary bin ich sehr zufrieden. Ich hätte nie gedacht, dass er einen Startplatz in der ersten Reihe schafft. Man hat heute gesehen, dass wir polefähig waren." Paffets Leistung ist vor allem deswegen bemerkenswert, weil die Mercedes reglementsbedingt mit zehn  Kilogramm schwerer sind als die Audi. Dies entspricht rechnerisch einem Malus von 18 Hundertstelsekunden.

Mattias Ekström hat mit seiner Trainingsbestzeit beste Voraussetzungen, morgen seinen lange ersehnten ersten Saisonsieg einzufahren. "Wir hatten letzte Woche einen Test in Hockenheim", erzählte der Schwede. "Von da an hatten wir viel Selbstvertrauen. Es ist schon ein gutes Gefühl, wenn man schon im freien Training auf hohem Niveau anfängt. In Q4 waren meine Reifen etwas kalt. Da war es nicht so einfach, eine makellose Runde hinzubekommen." Ein bisschen haderte Ekström damit, nicht mehr in den Titelkampf eingreifen zu können: "Ich hatte in diesem Jahr in der DTM nicht viel Glück und dann kam manchmal auch noch Pech dazu. Aber so ist das mal hier: Da darfst Du die nicht den kleinsten Fehler leisten."

Paffett gibt die Meisterschaft noch nicht auf

Für Gary Paffett liegt die Meisterschaft theoretisch noch in Reichweite: Sieben Punkte müsste der Brite auf Scheider aufholen. Der Brite wertet seine Aussichten eher nüchtern: "Ich mache morgen das, was ich tun muss für den Titel: Ich versuche zu gewinnen. Ansonsten bin ich auf die Schützenhilfe meiner Teamkollegen angewiesen. Ich kann den Titel nur dann gewinnen, wenn Timo schlechter ist als Fünfter." Dem Umstand, dass er beim Start auf der rechten und damit schmutzigen Seite der Strecke steht, misst Paffett keine Bedeutung bei: "Wenn man sich die Starts in diesem Jahr ansieht, ist es völlig wurscht, ob man links oder rechts steht."

Tabellenführer Timo Scheider atmetet nach seinem zweiten Trainingsplatz auf: "Nach dem Desaster von Dijon haben wir heute wieder unsere wahre Leistungsfähigkeit gezeigt", sagte der 30-Jährige. In Dijon war Scheider im ersten Segment des Qualifikationstraining ausgeschieden und musste mit Startplatz 16 vorlieb nehmen. "Ich bin sehr zufrieden", fügte er hinzu. "Es war heute extrem wichtig, Gary nicht aus den Augen zu verlieren."

Scheider erwartet ein nervenaufreibendes Rennen: "Morgen Platz fünf zu erreichen ist keine leichte Aufgabe. Zumal das Wetter vielleicht für trickreiche Verhältnisse sorgen wird. Die Vorhersage spricht von Regen am Morgen und dann soll es vielleicht ein bisschen besser werden. Ich will die ersten drei vier Kurven ohne Feindberührungen überleben. Es macht keinen Sinn, allzu viel zu riskieren."

Für Mercedes-Sportchef Haug ist der Zug in Richtung Titel hingegen schon längst abgefahren: "Das habe ich schon beim drittletzten Rennen in Barcelona so gesagt und ich bleibe dabei. Es müsste schon sehr viel passieren, dass Gary noch den Titel holt. Ich denke nicht, dass man unter normalen Umständen sieben Punkte wettmachen kann."

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