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DTM Hockenheim 2015 (Rennen 1)

Green dominiert DTM-Auftakt

Jamie Green - DTM Hockenheim 2015 Foto: Audi 22 Bilder

Jamie Green hat das erste DTM-Rennen des Jahres 2015 gewonnen. Der Audi-Pilot siegte am Hockenheimring souverän vor den beiden Mercedes-Piloten Pascal Wehrlein und Paul di Resta. Der schnellste BMW kam nur auf Rang 7 ins Ziel.

02.05.2015 Tobias Grüner

Das erste DTM-Rennen des Jahres in Hockenheim hat Appetit auf die neue Saison gemacht. Beim neu eingeführten Sprint über 40 Minuten am Samstag (2.5.2015) bekamen die Fans ein unterhaltsames Tourenwagenspektakel geboten. Auf der badischen Traditionsstrecke lieferten sich die Piloten harte Fights um die Positionen. Am Ende kamen nur 16 von 24 Autos heil ins Ziel.

Jamie Green kontrolliert Rennen von der Spitze

Jamie Green ließ sich als einziger nicht in Zweikämpfe verwickeln. Der von der Pole Position gestartete Audi-Pilot dominierte das Rennen von der Spitze. Nach dem gewonnenen Start setzte sich der Brite direkt vom Feld ab und ließ der Konkurrenz keine Chance. Zwei Safety-Car-Phasen brachten die Gegner zwar immer wieder kurz heran. Einen Angriff konnten die Verfolger aber nicht starten.

"Letztes Jahr war ich auch schon schnell, aber ich hatte einfach kein Glück. In diesem Jahr bin ich mit dem gleichen Team unterwegs. Jetzt sieht man das Ergebnis. Ich bin einfach happy", strahlte Green nach seinem ersten Sieg für Audi im 21. Rennen. "Das neue Format gefällt mir sehr gut. Ich liebe es, Rennen zu fahren. Und ich denke, dass es auch gut für die Fans ist."

Wehrlein setzt sich gegen Di Resta durch

Spannender ging es beim Kampf um die weiteren Podiumsplätze zur Sache. Pascal Wehrlein lag nach dem Start zunächst auf Rang 2, musste in Runde 4 aber Paul di Resta passieren lassen. 3 Umläufe vor Schluss gelang dem Mercedes-Junior dann aber noch einmal der Konter gegen den schottischen Markenkollegen, der mit stark abbauenden Reifen kämpfte. "Nach Platz 2 im Quali war Platz 2 im Rennen sicher ein gutes Ergebnis. Aber eigentlich wollten wir um den Sieg kämpfen", so das verhaltene Fazit von Youngster Wehrlein.

Di Resta musste seinen Podiumsplatz auf den letzten Metern gegen ein Audi-Trio verteidigen. Am Ende blieben Edoardo Mortara, Mike Rockenfeller und Nico Müller nur die Plätze 4,5 und 6. Der beste BMW-Fahrer kam beim ersten Saisonlauf sogar nur auf Rang 7 ins Ziel. Maxime Martin setzte sich gegen seine Markenkollegen Timo Glock, Marco Wittmann und Augusto Farfus auf den hinteren Top Ten-Plätzen durch.

Harte Gangart im ersten Rennen

Bruno Spengler ging auf Rang 11 leer aus. Auch Mattias Ekström auf Position 12 beendete den Auftakt außerhalb der Punkte. Der Schwede hatte lange aussichtsreich im Rennen gelegen, als er sich in einem Zweikampf mit Teamkollege Adrien Tambay den Reifen beschädigte. Der Extra-Stopp warf den Audi ans Ende des Feldes zurück.

Schon am Start konnten die Fans die ersten Kollisionen beobachten. Timo Scheider musste nach einem Kontakt mit BMW-Pilot Tom Blomqvist nach nur einer Runde in die Garage einbiegen. Der Audi-Pilot hatte sich bei dem Schlag gegen die Lenkung leicht an der Hand verletzt. "Zum Glück ist nichts gebrochen. Es ist schmerzhaft, aber es geht schon für morgen", gab Scheider anschließend Entwarnung.

DTM-Auftakt in Hockenheim mit 2 Safety-Car-Phasen

Eine Safety-Car-Phase in der 12. Runde nach einem Ausrutscher von Daniel Juncadella in der Sachs-Kurve brachte das Feld zur Halbzeit kurzzeitig wieder zusammen. Eine Runde nach dem Restart musste die Rennleitung erneut neutralisieren. Martin Tomczyk hatte beim Anbremsen der Haarnadel die Kontrolle über seinen M4 verloren und war Gary Paffet ins Heck gekracht. Für beide war das Rennen anschließend beendet. Paffet war über die Aktion seines alten Rivalen nicht begeistert: "Es war einfach ein dummes Manöver. Er war einfach komplett außer Kontrolle." Tomczyk entschuldigte sich: "Meine Bremse war nach der Safety-Car-Phase noch kalt."

Alle enttäuschten Fahrer bekommen schon am Sonntag die nächste Chance auf Wiedergutmachung. Um 13.30 Uhr wird das zweite Rennen des Wochenendes gestartet. Dann geht es nicht über 40 sondern über 60 Minuten. Enthalten im Programm ist auch ein Pflchtboxenstopp.

In unserer Galerie zeigen wir Ihnen noch einmal die Bilder vom ersten Teil des DTM-Doppelschlags.

FahrerTeamZeiten
1. Jamie GreenAudi Team Rosberg42:47.133 Min.
2. Pascal WehrleinMercedes HWA 2+ 2.237 Sek.
3. Paul di RestaMercedes HWA 1+ 3.221
4. Edoardo MortaraAudi Team Abt+ 3.930
5. Mike RockenfellerAudi Team Phoenix+ 4.667
6. Nico MüllerAudi Team Rosberg+ 5.203
7. Maxime MartinBMW Team RMG+ 11.140
8. Timo GlockBMW Team MTEK+ 13.840
9. Marco WittmannBMW Team RMG+ 14.465
10. Augusto FarfusBMW Team RBM+ 15.458
11. Bruno SpenglerBMW Team MTEK+ 15.968
12. Mattias EkströmAudi Team Abt Sportsline+ 16.247
13. Antonio Felix da CostaBMW Schnitzer+ 18.233
14. Christian VietorisMercedes HWA 2+ 20.797
15. Adrien TambayAudi Team Abt+ 25.038
16. Maximilian GötzMercedes Team Mücke+ 25.434
17. Lucas AuerMercedes Art Grand PrixAusfall
18. Gary PaffettMercedes Art Grand PrixAusfall
19. Martin TomczykBMW SchnitzerAusfall
20. Daniel JuncadellaMercedes Team MückeAusfall
21. Miguel MolinaAudi Team Abt SportslineAusfall
22. Tom BlomqvistBMW Team RBMAusfall
23. Timo ScheiderAudi Team PhoenixAusfall
24. Robert WickensMercedes HWA 1Ausfall
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