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DTM Hockenheim - Ergebnis Rennen

Mercedes sichert sich DTM-Titel

di Resta Foto: dpa 27 Bilder

Mercedes feierte in Hockenheim nicht nur den Sieg von Paul di Resta, sondern auch den DTM-Titel. Der einzig verbliebene Audi-Titelkandidat Mattias Ekström schied schon früh aus. Paul di Resta ist neuer Tabellenführer.

17.10.2010 Bianca Leppert

Paul di Resta ist in der DTM der Mann der Stunde. In Hockenheim sicherte er sich seinen dritten Sieg in Folge und übernahm damit mit drei Punkten Vorsprung die Meisterschaftsführung von Markenkollege Bruno Spengler. Für Audi blieb wieder einmal nur der Trostpreis. Timo Scheider lieferte sich zwar bis zum Schluss ein hartes Duell mit di Resta, konnte aber nichts mehr ausrichten. Mike Rockenfeller belegte im Audi-Jahreswagen den sensationellen dritten Rang.

"Es war ein überraschender Sieg", meinte di Resta nach dem Rennen. "Ich muss froh sein, dass ich schnell auf den vierten Rang kam. Aber das Auto war unschlagbar. Wir haben auf der Strecke alles hinbekommen. Zwischen Bruno und mir ist das jetzt eine enge Kiste."

Bruno Spengler im Pech

In der Meisterschaft tragen Paul di Resta, Bruno Spengler und Gary Paffett nun den Kampf um den Titel unter sich aus. Der bisherige Meisterschaftsführende Spengler konnte in Hockenheim keine Punkte sammeln, da er mit einem technischen Defekt am linken Hinterrad seine Mercedes C-Klasse abstellen musste. "Es hat sich sehr komisch angefühlt", meinte der Frankokanadier. "Das Auto ist gesprungen. Vielleicht war es die Radaufhängung. Aber ich hatte keinen Kontakt, ich bin nur in der Spitzkehre etwas weit und durch den Kies gefahren. Jetzt bin ich natürlich sehr enttäuscht. Bisher habe noch kein Pech gehabt, aber heute war es eben soweit." Gary Paffett sicherte sich mit Platz vier fünf wichtige Zähler im Kampf um die Meisterschaft.
 
Für Audis Hoffnungsträger Mattias Ekström war das Rennen eigentlich schon in der ersten Runde gelaufen. Nach einer Massenkarambolage zwischen Miguel Molina, Kartherine Legge, Ralf Schumacher, Markus Winkelhock und CongFu Cheng in der neu geschaffenen Streckenanbindung beschädigte sich der Schwede seinen Audi A4 DTM so stark, dass er gleich zwei Mal außerplanmäßig die Box ansteuern musste. Zur endgültigen Aufgabe zwang ihn dann ein Aufhängungsschaden nach der siebten Runde.

Massenkarambolage in der ersten Runde

So blieben nur noch zwölf Autos im Rennen. Davon profitierte auch Audi-Pilot Martin Tomczyk, der in dem turbulenten DTM Deutschland-Finale den fünften Rang vor seinem Teamkollegen Oliver Jarvis belegte. Auch Susie Stoddart konnte so zum zweiten Mal in dieser Saison Punkte sammeln und wurde Siebte. Dahinter kamen nur noch Jamie Green und Maro Engel ins Ziel. Engel konnte als einziger Zielankömmling keinen Punkt mehr einstreichen.
 
Auch für Green war der achte Platz noch Schadensbegrenzung. Nach einer Kollision in der Box mit Alexandre Prémat wurde dem Briten eine Durchfahrtsstrafe aufgebrummt. Prémat fiel aufgrund der Berührung aus.

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