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DTM Hockenheim - Gary Paffett

Paffett ist der Mann der Stunde

Gary Paffett Foto: xpb.cc 20 Bilder

Gary Paffett bestimmt das Geschehen in der DTM. Zumindest dann, wenn man die letzten beiden Rennen der vergangenen Saison mitzählt. Beim Saisonauftakt in Hockenheim holte der McLaren Testfahrer den dritten Sieg in Folge.

25.04.2010 Bianca Leppert

Gary Paffett stand vor der Saison ohnehin auf dem Favoriten-Zettel der Experten. Nicht nur deshalb, weil er einen 2009er Mercedes steuert und damit automatisch zur Neuwagen-Elite im Stall des Sternenkrieger zählt, sondern auch weil der Brite einfach nicht unterzukriegen ist. Paffett macht aus jeder Situation das Beste. Egal ob er wie 2007 und 2008 als Jahreswagenfahrer auf die Zähne beißen muss oder in seiner Nebenrolle als Testfahrer bei McLaren. Er muss nicht im Rampenlicht stehen, um an seine Fähigkeiten zu glauben.

Paffett bewahrte einen kühlen Kopf

In Hockenheim stand er aber wieder im Rampenlicht. Mit der Pole-Position am Samstag deutete Paffett schon an, dass er wieder ein Wörtchen um die Krone in der DTM mitreden will. Mit dem Sieg im Rennen hat Paffett unterstrichen, dass er einen kühlen Kopf bewahrt, wenn es darauf ankommt.
 
"Ich habe am Ende Tempo rausgenommen, um die Reifen zu schonen", sagte Paffett nach dem Rennen. "Ich hatte ja keinen großen Druck von hinten, denn denen ging es genauso." Nach Martin Tomczyks Reifenschaden, der den Audi-Pilot die Führung kostete, eine kluge Entscheidung. Mercedes passte das Setup nach den Reifenproblemen im zweiten Freien Training eigens noch einmal an - mit Erfolg.

Rolle als Formel 1-Testfahrer schwierig
 
"Nachdem wir letztes Jahr am Ende so stark waren, ist es toll, so weiterzumachen. Es ist immer etwas Besonderes, das erste Rennen zu gewinnen. Letztes Jahr war es hart beim Saisonauftakt ohne Punkte nach Hause zu fahren. Nun habe ich mit meinen zehn Punkten schon zehn Prozent der möglichen Punkte der Saison."
 
Die Strategie spielte laut Paffett dabei eine untergeordnete Rolle. Während seine Markenkollege Jamie Green auf späte Boxenstopps setzte, gehörte Paffett zu den Frühstoppern. "Es war einfach nur wichtig beim Rausfahren aus der Box wieder freie Bahn zu haben", meinte Paffett.
 
Nach der langen Winterpause und den etwas farblosen und weniger spannenden Einsätzen als Bereitschaftsmann bei den Formel 1-Rennen , dürfte der erste DTM-Sieg 2010 nun Balsam auf der Seele sein. "Ja, die Rolle als Testfahrer ist in der Formel 1 schwierig", gibt Paffett zu. "Deshalb ist es wichtig für mich, in der DTM mit Mercedes Rennen zu gewinnen. Ich mag die Arbeit mit McLaren, aber ich fahre eben auch gerne Rennen. Klar, jeder will Formel 1 fahren, aber die DTM ist meiner Meinung nach die zweitbeste Serie, in der du antreten kannst."

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