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DTM Hockenheim II 2012 (Qualifying)

Farfus stiehlt Paffett und Spengler die Show

DTM Hockenheimring II 2012, Qualifying, Augusto Farfus Foto: dtm

Hochspannung im Titelduell - aber Farfus stiehlt Paffett und Spengler die Show. Das ist die Schlagzeile nach dem letzten DTM-Qualfying des Jahres. BMW-Fahrer Augusto Farfus sicherte sich zum zweiten Mal in Folge die Trainingsbestzeit. Unmittelbar hinter dem Brasilianer gehen morgen in die Startaustellung die Meisterschaftsaspiranten in Stellung.

20.10.2012

Tabellenführer Gary Paffett fuhr die zweitschnellste Zeit. Der Brite war um sieben Tausendstelsekunden schneller als der drittplatzierte Bruno Spengler im BMW. Umgerechnet entspricht Paffetts Vorsprung rund 35 Zentimetern.

Um Meister zu werden, muss Spengler drei Punkte auf Paffett gutmachen. Das heißt: Der Kanadier muss auf jeden Fall ins Ziel kommen, und zwar vor dem Engländer. Paffett versuchte, seinen Kontrahenten mit Psychospielchen zu verunsichern. "Bruno war schon drei oder vier Mal ganz nah dran die Meisterschaft zu gewinnen, und er hat es nie geschafft", sagte Paffett, der DTM-Champion von 2005, ein bisschen höhnisch. "Ich hingegen weiß wie man das macht. Ich kann aber nicht sagen, ob Bruno die nötige mentale Stärke hat. Das wird sich herausstellen.

Paffett ist für das Rennen optimistisch

"Wir hatten sehr viel Arbeit, das Auto in die Balance zu bekommen", berichtete Polesitter Augusto Farfus. "Da war das Auto sehr schwer zu fahren. Vor dem Quali hatten wir immer noch eine Menge Fragezeichen. Es hat aber dann alles perfekt funktioniert."

Gary Paffett berichtete fast das Gleiche wie Farfus: "Wir hatten auch am Freitag Probleme und das Team hat bis spät in die Nacht gearbeitet." Im letzten Abschnitt des Qualfyings hatte Paffett auch ein bisschen Glück: "In der Sachskurve bin ich arg weit nach außen gerutscht. Da ging mein Puls ganz schön nach oben."

Für das Rennen ist Paffett naturgemäß recht optimistisch. Demonstrativ erwartet auch kein Störfeuer von Seiten der Konkurrenz: "Es sind hier doch lauter Profis am Start. Ich mache mir keine Sorgen." Zur Erinnerung: Beim Rennen auf dem Norisring war Paffett in der Startkurve von Farfus, der allerdings seinerseits von Ralf Schumacher angeschoben worden war, am Heck getroffen worden. Paffett drehte sich und musste das ganze Feld passieren lassen. "Ich hoffe sehr, dass die Meisterschaft nicht durch irgendwelche Rempeleien entschieden wird", mahnte Mercedes-Sportchef Norbert Haug. "Es sind doch alles Profis hier, die wissen wie es geht."

Spengler bereit, hart anzugreifen

"Der Schlüsselmoment morgen ist der Start", sagte Bruno Spengler und mit einem Seitenblick auf Paffett, der auf der rechten Seite in der Startaufstellung stehen wird, fügte er hinzu. "Die linke Spur ist gut hier. Wer auf der Innenseite startet, kann leicht Probleme bekommen in der Startkurve. Ich bin bereit, hart anzugreifen."

Vierter und damit Bester aus dem Audi-Lager war Mattias Ekström. Der Schwede zeigte sich extrem kampflustig: "Wenn die Jungs morgen ein blaues Auto im Rückspiegel sehen, kann ich ihnen nur empfehlen zur Seite zu fahren. Ich habe nichts zu verlieren. Und die Meisterschaft können sie ja auch hinter mir ausfahren."

Jamie Green, mit 18 Punkten Rückstand auf Paffett Dritter in der Punktetabelle, wird im Kampf um den Titel sehr wahrscheinlich keine Rolle spielen. Der Brite eroberte nur den zehnten Startplatz. Dennoch ließ er den Mut nicht sinken: "Wenn mein Auto nach der ersten Runde noch in einem Stück sein sollte, ist einiges möglich."

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