Hier können Sie sich einloggen oder registrieren.
auto motor und sport TV

DTM Hockenheim

Sieg und Titel für Scheider auf Audi

Der neue DTM-Champion heißt Timo Scheider. Mit seinem dritten Saisonsieg beim Finale in Hockenheim hat sich der Audi-Pilot am Sonntag (26.10.) den Titel gesichert. Mercedes-Konkurrent Paul di Resta hatte am Ende auf Rang zwei das Nachsehen.

Bilder
‹ zurück Bild 1 von 43 weiter ›
Foto: dpa

Mit einem großen Feuerwerk in Hockenheim verabschiedete ... Am Ende konnte ein Audi-Pilot über die Meisterschaft jub... Beim Saisonfinale lief es aber nicht ganz reibungslos zwi... Bevor es richtig zur Sache ging ... ... herrschte erst einmal Abschiedsstimmung im Fahrerlage... ... gab es für den DTM-Rentner Bernd Schneider ein Golf-... Alle Fahrerkollegen kamen in der Schneider-Box zur Verabs... "Mr. DTM" war gerührt. Im Hause Premat gab es Nachwuchs und Arbeitgeber Audi hat... So sieht Premats Einsatzfahrzeug für die kommende Saison... Anderswo waren die Geschenke weniger jugendfrei. Irgendwann musste aber Schluss sein mit dem Vorgeplänkel. Im Qualifying drängte sich Vorjahreschampion Mattias Eks... Vielleicht wollte er mit seiner Pole-Position auch nur fÃ... Am Rennsonntag waren dann alle Augen auf das Meisterschaf... Die Zuschauer verabschiedeten sich noch schnell vom fünf... Dann ging es endlich los. Den besten Start erwischte Timo Scheider. Noch vor der ersten Kurve ging er vorbei an Di Resta und ... Die Audi-Bosse waren begeistert. Weniger begeistert war Paul di Resta, der in der Spitzkeh... Während sich die beiden Streithähne auf der Außenbahn ... Auch am Kurvenausgang ging es hart zur Sache. Christijan Albers verlor leicht die Orientierung und sein... Obwohl Ekström alles andere als freiwillig Platz machte,... Teamkollege Green machte da schon etwas freundschaftliche... Schnell konnte sich Di Resta formatfüllend im Rückspieg... Doch nach der ersten Serie an Boxenstopps ... ... musste die rund 160.000 Zuschauer mit ansehen, wie si... Di Resta beklagte sich anschließend, dass er bei der Ver... Richtig gefährlich werden konnte er dem Audi-Pilot desha... Nach einer Strafe für Ekström fuhren drei Mercedes-Pilo... Der große Gewinner hieß allerdings Timo Scheider. Mit einem Feuerwerk wurde der neue Champion im Ziel erwar... Zusätzlich zum Rauch der Böller ... ... ließ der A4-Pilot noch einmal die Reifen qualmen. Im Ziel gab es das verdiente Küsschen von der Freundin. Mercedes-Sportchef Norbert Haug sprach anschließend von ... Mit fairem Beifall gratulierte Di Resta dem neuen Champio... ... und konnte sich selbst über eine gelungene Saison al... Den großen Pokal durfte aber ein anderer mit nach Hause ... Unter dem dichten Gold-Regen verschwand die DTM langsam i...

Die Entscheidung im spannenden Titelrennen fiel schon am Start, als sich Scheider von Rang drei an die Spitze setzen konnte. Zwar ging auch Konkurrent Paul di Resta noch an Pole-Setter Mattias Ekström vorbei, den neuen Champion konnte der Schotte aber nie wirklich gefährden.

"Das ist der größte Tag meines Lebens", strahlte Scheider nach der Zieldurchfahrt. "Ich widme diesen Sieg meinen Jungs und meiner Familie. Danke an alle, die immer an mich geglaubt haben." Auch vom geschlagenen Di Resta gab es nach dem Rennen faire Glückwünsche: "Timo war heute der Schnellere", so der enttäuschte Kommentar des Mercedes-Piloten.

Mehr zum Thema

Bernd Schneider "Habe noch viel Spaß am Rennfahren"
DTM Hockenheim Ekström vor beiden Titelrivalen
DTM Hockenheim 2009 Paffett siegt, Scheider holt den Titel
DTM-Hockenheim Scheider träumt vom zweiten Titel
Schlagworte

DTM · Audi · Mercedes · Scheider · Di Resta · 2008 · Hockenheim · Haug · Ekström · Schneider

Mercedes klagt über mangelnde Fairness

Von Teamchef Norbert Haug gab es neben den Glückwünschen an Scheider aber auch Kritik an Audi: "Für Timo freut es mich, aber es ist schade, dass uns Ekström schon wieder ins Auto gefahren ist." Haug sprach dabei auf einen Zweikampf in der ersten Runde an, in der sich der Titelverteidiger aus Mercedes-Sicht zu hart gegen ein Überholmanöver von Di Resta zur Wehr setzte.

"Paul ist ein großartiges Rennen gefahren. Ich möchte es nicht vorwegnehmen, aber ich vermute, dass nach der Kollision mit Ekström ein kleiner Schaden die Performance des Autos beeinträchtigt hat", erklärte der sichtlich erboste Mercedes-Sportchef. Ekström selbst war sich keiner Schuld bewusst: "Schlechte Verlierer gibt es immer", konterte der entthronte Titelverteidiger. "Wir hatten über die gesamte Saison einfach das bessere Auto."

Noch keine Entscheidung von Di Resta

Auch Di Resta war unzufrieden mit der Fahrweise der Audi-Piloten. Allerdings beklagte der Schotte eher, dass er in der schnellen Runde nach seinem Boxenstopp von Martin Tomczyk ausgebremst worden sei. "Das war wirklich unfair." Wo das große Mercedes-Talent in der nächsten Saison Rennen fährt, wollte er kurz nach dem Rennen allerdings noch nicht verraten: "Sicher bin ich noch nicht, was die Zukunft bringt. Ich freue mich jetzt erst einmal über eine gute DTM-Saison. Ich habe jede Sekunde genossen."

Auch Bernd Schneider hat seine letzten Runden seiner aktiven Karriere genossen. In Hockenheim verabschiedete sich der "Mr. DTM" mit qualmenden Reifen von seinen Fans auf der Mercedes-Tribüne. Zum Abschied gab es für den Saarländer noch einmal einen sechsten Platz in seinem "Wohnzimmer", dem Motodrom. "Ich hatte viel Spaß. Es war ein schönes Rennen, auch wenn ich für die harten Kämpfe am Start langsam etwas zu alt werde", grinste der Altmeister. Etwas enttäuscht war Schneider über sein Resultat: "Ich hätte zum Abschied gerne ein besseres Ergebnis eingefahren, dann wäre die Feier noch größer ausgefallen."

Autor: Tobias Grüner
Alle mit einem * gekennzeichneten Felder müssen ausgefüllt werden.

Kommentare müssen erst von der Redaktion freigeschaltet werden.

Bitte tragen Sie den Text des Bildes (ohne Leerzeichen) in das Feld ein.

Code nicht erkennbar? Neuen Code erzeugen
Zeichen verbleibend
auto motor und sport-TV

Impressionen DTM-Audi A4 & Audi R8 LMS

Topstories
Fahrer Punkte
1. Timo Scheider
Audi Sport Team Abt
64
2. Gary Paffett
Salzgitter / Mercedes-Benz Bank
59
3. Paul di Resta
Trilux AMG Mercedes
45
4. Bruno Spengler
Salzgitter / Mercedes-Benz Bank
41
5. Matthias Ekström
Audi Sport Team Abt Sportsline
41
Schmidts F1-Blog: Gebt den Neulingen eine Chance
Von Michael Schmidt Die neuen Teams fahren in einer eigenen Liga. Karun Chandhok, dem Langsamsten, fehlten 10,3 Sekunden auf Fernando Alonso, den Schnellsten. Timo Glock war als Sieger des Debütantenclubs 2,7 Sekunden langsamer als der schlechteste Fahrer in einem Auto der arrivierten Teams. Ist das noch Formel mehr...


Dacia Duster Kaufberatung
Welcher Dacia Duster passt zu Ihnen?
Sparsamer Antrieb im Nissan Murano
Neuer Diesel für das große Nissan-SUV