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DTM Lausitz

Schneider siegt erneut

Foto: DTM

Mit fehlerloser Fahrt und tadelloser Strategie sicherte sich Mercedes-Fahrer Bernd Schneider am Lausitzring seinen zweiten Saisonsieg vor Audi Fahrer Tom Kristensen. Mattias Ekström ging dagegen leer aus, weil sein Auto ohne Benzin liegen blieb.

02.05.2006

Mercedes-Pilot Bernd Schneider ist seinem Traum vom fünften Titel beim Deutschen Tourenwagen Masters einen großen Schritt näher gekommen. Der Saarländer feierte am Sonntag beim zweiten DTM-Saisonlauf auf dem EuroSpeedway in der Lausitz seinen zweiten Sieg und baute seinen Vorsprung in der Gesamtwertung aus.

"Schön, dass ich nach langer Zeit nun wieder der Meisterschaftsfavorit bin", sagte Schneider nach einer zünftigen Champagnerdusche zu seinem insgesamt 41. Erfolg in der populären Rennserie: "Besser kann es gar nicht laufen."

Tom Kristensen, der siebenmalige Sieger des Langstreckenklassikers Le Mans, belegte im Audi den zweiten Platz vor dem zweimaligen Formel-1-Weltmeister Mika Häkkinen in einem weiteren Mercedes C-Klasse 2006. Pech hatte Mattias Ekström: Der Schwede verlor den scheinbar sicheren zweiten Platz, weil beim zweiten Boxenstopp Benzin neben den Tank seines Audi A4 DTM 2006 geflossen war. Nach zwei von zehn Rennen führt Schneider die Fahrerwertung mit dem Maximum von 20 Punkten an. Kristensen (16) ist Zweiter vor dem schon deutlich abgeschlagenen Häkkinen (11).

Fehler beim Boxenstopp

Schneider rückte erst nach seinem frühen zweiten Stopp an die Spitze und profitierte dabei zudem von einem Fehler eines Mechanikers beim Reifenwechsel seines Markenkollegen Häkkinen. "Wir hatten eine Superstrategie. Zudem hatte ich Glück, dass Mika aufgehalten wurde", sagte der 41 Jahre alte DTM-Routinier aus St. Ingbert zu den Gründen für seinen zweiten Sieg hintereinander. Schneider setzte sich nach 48 Runden auf dem 3,442 Kilometer langen Kurs in 1:03:35,042 Minuten mit 1,428 Sekunden Vorsprung vor Kristensen durch.

Lange hatte allerdings alles nach einem Erfolg Häkkinens ausgesehen. Er übernahm nach einem Fehler seines trainingsschnellsten Markenkollegen Jamie Green in der ersten Kurve die Führung. Bis zu seinem ersten Pflicht-Boxenstopp in der 12. Runde fuhr der Finne einen Vorsprung von 3,05 Sekunden auf Ekström heraus. Der Schwede
blieb sieben Umläufe länger auf der Strecke, ehe er erstmals Reifen wechselte, und reihte sich danach im Windschatten direkt hinter dem führenden Finnen wieder ins Feld.

Bernd Schneider: "Perfektes Rennen"

Häkkinen hatte alle Hände voll zu tun, um bei kühler Witterung den ständig attackierenden DTM-Meister von 2004 hinter sich zu halten. Trotz zehn Kilogramm Mehrgewicht gegenüber Audi, die alle Mercedes-Männer mit 2006er-Modellen wegen Schneiders Auftaktsieg auf dem Hockenheimring mitschleppen mussten, schaffte es Häkkinen, Ekström auf Distanz zu halten. Nach dem zweiten Stopp fiel der Finne wegen des Fehlers eines Mechanikers zunächst auf den fünften Platz zurück, wodurch der Traum vom zweiten DTM-Sieg geplatzt war.

Nun hatte Schneiders Stunde geschlagen. Mit seiner ganzen Routinie baute der Rekordmeister seinen Vorsprung aus und ließ die Audi-Verfolger nicht mehr herankommen. "Das war ein perfektes Rennen", sagte er. Mercedes-Motorsportchef Norbert Haug lobte seinen Schützling: "Das war knapp, aber Bernd kämpfte souverän. Sorry für Mika. Der Boxenstopp hat ihn den Sieg gekostet."

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