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DTM Lausitzring 2012 (Training)

BMW-Doppelspitze mit Tomczyk und Hand

Tomczyk BMW DTM Lausitzring 2012 Foto: BMW 22 Bilder

BMW-Pilot Martin Tomczyk hat sich im ersten Freien Training zum DTM-Lauf am Lausitzring die Bestzeit gesichert. Beim ersten Kräftemessen am Freitag (4.5.) ging es auf der 3.478 Kilometer langen Strecke zwischen den drei Herstellern richtig eng zu.

04.05.2012 Tobias Grüner, Claus Mühlberger

Nach dem spektakulären Auftakt in Hockenheim steht den DTM-Fans am Lausitzring der nächste Kracher ins Haus. Wenn der Rest des Wochenendes hält, was schon das erste Freie Training verspricht, dann wird es im Dreikampf zwischen Mercedes, Audi und BMW wieder ganz eng zur Sache gehen.

Zwei BMW an der Spitze

Die erste Duftmarke setzte am Freitag der Neuling aus München. BMW besetzte mit Champion Martin Tomczyk und dem US-Amerikaner Joey Hand die ersten beiden Plätze. Dahinter folgte mit Mattias Ekström der erste Audi-Pilot. Das Führungstrio war dabei allerdings nur durch den Wimpernschlag von 24 Tausendsteln getrennt.

Der beste Mercedes-Pilot hieß beim ersten Schlagabtausch Christian Vietoris. Auch er blieb mit 86 Tausendsteln nur ganz knapp hinter der Vorgabe von Tomczyk zurück. Ein großer Favorit war im Training noch nicht auszumachen.

Das 22 Starter zählende Feld präsentierte sich geschlossen. 20 Autos drängelten sich bunt gemischt innerhalb einer Sekunde. Die beiden Sieger von Hockenheim, Gary Paffett und Jamie Green, landeten auf den Plätzen 12 und 13.

Wetterumschwung in der Lausitz

Neben Tagesform, Setup und Reifenverschleiß wird in der Lausitz auch das Wetter über den Erfolg entscheiden. Am Freitag schien noch die Sonne über dem Eurospeedway. Für Samstag und Sonntag sind allerdings schon Wolken und Regen angekündigt. Außerdem sollen die Temperaturen deutlich fallen.

Für den Rennsonntag beträgt die Regenwahrscheinlichkeit 60 Prozent, und dies bei kühlen zwölf Grad. Die Testdaten des Freitags könnten sich also als wertlos erweisen.

DTM-Crashfest Teil zwei?

Oben nasse oder trockene Bedingungen, das Training hat gezeigt, dass sich das Einschalten auf jeden Fall lohnt. Ob es wieder so ein Crashfest wie in Hockenheim gibt, bleibt abzuwarten. Immerhin haben es BMW und Audi in letzter Sekunde doch noch geschafft, die lädierten Boliden innerhalb einer Woche wieder zu reparieren.

Am Rande des Trainings kam es im Fahrerlager medienwirksam zu einer großen Versöhnungsszene. Die beiden Streithähne von Hockenheim, Bruno Spengler und Ralf Schumacher, legten ihren Streit bei und gaben sich die Hand. Wenn es am Sonntag wieder um Meisterschaftspunkte geht, dürfte es in den Cockpits aber wieder hitzig werden.

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