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DTM Moskau 2013 (Qualifikation)

Rockenfeller holt kuriose Pole

DTM Moskau 2013 Qualifying Foto: dtm.com 15 Bilder

Audi-Pilot Mike Rockenfeller sichert sich im Qualifying zum DTM-Lauf in Moskau die Pole Position. Ein Einzelzeitfahren gab es allerdings nicht, weil der Luftraum über Moskau wegen Staatspräsident Putin gesperrt wurde und der Rettungsheli nicht starten konnte.

03.08.2013

Treffender als Bruno Spengler hätte man das kuriose Ende des DTM-Qualifyings auf dem Moskau Raceway nicht beschreiben können: "Andere Länder, andere Sitten." Der russische Staatspräsident Wladimir Putin hat den Luftraum unmittelbar nach Q3 sperren lassen, weil er mit seinem Jet über die Hauptstadt fliegen wollte. Das führte dazu, dass der Rettungshubschrauber für mindestens zwei Stunden nicht mehr starten konnte. Also entschied die Rennleitung, das Shoot-out in Q4 kurzerhand zu streichen.

Mike Rockenfeller profitiert vom kuriosen Ende

Mike Rockenfeller vom Audi Sport Team Phoenix war im Qualifying am Norisring noch der Verlierer, am neuen Moskau Raceway hingegen setzte er sich als strahlender Gewinner durch. Der Führende der Gesamtwertung profitierte davon, dass die ersten vier Plätze nicht durch das übliche Einzelzeitfahren vergeben wurden, sondern die Zeiten aus Q3 als Grundlage für die Wertung des Qualifyings herangezogen wurden.

Rockenfeller startet mit der Zeit 0:58.791 Minuten von der Pole-Position. Audi-Markenkollege Ekström, der Pechvogel vom Norisring, folgt mit 0,181 Sekunden Rückstand. Danach kommen die BMW Piloten Augusto Farfus und Bruno Spengler auf Position drei und vier. Spengler schimpfte über den bisherigen Verlauf des DTM-Rennwochenendes in Moskau: "Wenn das Qualifying vor Q4 aufhört, ist es für mich kein richtiges Qualifying."

Großer Pechvogel des Qualifyings war Miguel Molina

Chaotisch war das Qualifying übrigens schon vor seinem Abbruch: Immer wieder wurden Zeiten gestrichen, nur um kurze Zeit später doch wieder gutgeschrieben zu werden. Der große Pechvogel in diesem Verwirr-Spiel war Miguel Molina. Nach Q2 scheinbar für Q3 qualifiziert, rutschte der Audi-Pilot überraschend aus den Top 10. Der Profiteur davon: Pascal Wehrlein im Mercedes. Wurde er zunächst auf Position 13. geführt, fand er sich plötzlich auf Position 8 wieder.

Für Verwirrung sorgte zusätzlich die Meldung, dass es nach dem Qualifying kein offizielles Ergebnis geben würde, weil die Zeitmessung während des Nachmittags für Probleme sorgte.

Mercedes tut sich schwer

Enttäuschend verlief das Qualifying auf dem Moskau Raceway für die Mercedes-Teams. Der aktuell Vierte der DTM-Gesamtwertung Gary Paffet – der beste Fahrer mit dem Stern – landete am Ende auf Position 7. Paffet zeigte sich zwar enttäuscht, aber nicht ohne Hoffnung: "Ich bin nicht glücklich mit dem Ergebnis, wir wollten weiter vorne stehen. Es wird morgen aber ein langes Rennen, da kann viel passieren.".

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