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DTM Nürburgring 2009

Tomczyk holt sich die Pole-Position

Foto: Audi 33 Bilder

Audi-Werksfahrer Martin Tomczyk holte beim sechsten DTM-Rennen des Jahres auf der Kurzanbindung des Nürburgrings die Pole-Position. Mit einer Zeit von 1.23,489 Minuten verwies der Rosenheimer Bruno Spengler im Mercedes sowie seine Teamkollegen Mattias Ekström und Timo Scheider auf die Plätze.

15.08.2009

Für Martin Tomczyk ist es die sechste Trainingsbestzeit seiner Karriere in der DTM. Vor knapp zwei Jahren war der Bayer zum letzten Mal auf Startplatz eins gefahren. "Das ist ganz schön lange her", meinte der 27-Jährige. "Meinetwegen könnte man ruhig öfter am Nürburgring fahren. Im Freien Training waren wir heute Morgen sehr schnell fertig mit der Setup-Arbeit für das Qualifying. Von da an war ich schon sehr optimistisch, dass es heute klappen könnte."

Audi-Sportchef Wolfgang Ullrich freute sich sehr über die Tomczyks sportliche Wiederauferstehung: "Am Anfang der Saison konnte er nicht zeigen, was in ihm steckt." Zur Erklärung: Zwei technische Defekte sorgten in Hockenheim und am Lausitzring für Ausfälle. Dies ist mit dafür verantwortlich, dass Tomczyk mit elf Punkten nur auf Tabellenplatz neun rangiert.

Spengler schafft Sprung in die erste Startreihe

Bruno Spengler schaffte zum ersten Mal seit mehr als einem Jahr mit seinem Mercedes wieder einen Startplatz in Reihe eins. "Ich war generell ziemlich glücklich mit meinem Auto", strahlte der Kanadier. "Das Auto hat eine sehr gute Balance. Ich dachte, dass es vielleicht sogar für die Pole reichen könnte, aber Platz zwei ist ja auch nicht schlecht. Man muss ja auch berücksichtigen, dass die Mercedes hier mit zehn Kilo mehr fahren als die Audi.

"Ich freue mich aufs Rennen", fügte Spengler hinzu. "Ich starte auf der rechten Seite der Piste und das ist für die erste Kurve ein Vorteil." Mercedes-Sportchef Norbert Haug stimmte zu: "Es ist nicht unmöglich, am Start Plätze gut zu machen."

In der zweiten Startreihe stehen am Sonntag (16.8.) die beiden Meisterschaftsaspiranten aus dem Audi-Lager, Mattias Ekström und Timo Scheider. Der Schwede klagte darüber, dass er sowohl am Freitag beim Rollout wie auch am Samstagmorgen im Freien Training "ein paar kleinere" technische Probleme hatte. "Ich konnte nicht so viel fahren wie ich wollte. Am Ende hatte ich aber im Training ein gutes Auto. Es ist einfach so, dass ich im entscheidenden Moment einen kleinen Fehler gemacht. Ich habe in Q3 die Bremsbalance etwas  nach hinten verstellt. Da habe ich es aber wohl etwas zuviel des guten getan. Denn in Q4 haben die Räder hinten kurz blockiert, das Auto stand quer und ich musste mit einem Drift durch die Kurve fahren. Das war's dann."

Tabellenführer Paffett nur auf Startplatz 16

Für Tabellenführer Gary Paffett lief es alles andere als optimal: Der Brite im HWA-Mercedes schaffte nur Startplatz 16. "Mein Motor  hatte im ersten Qualifikationssegment plötzlich Fehlzündungen. Ich habe keine problemfreie einzige Runde geschafft." Sportchef Haug klagte: "Es ist sehr schmerzvoll, Gary so weit hinten zu sehen. Das kann entscheidend für die Meisterschaft sein. Es war ein selbst gemachter Fehler. Aber so etwas kommt vor. Es wird sehr schwer für Gary, von der achten Startreihe aus noch ein paar Punkte zu holen."

Ralf Schumacher zeigte erneut eine uninspirierte Leistung. Der Ex-Formel 1-Fahrer schaffte nur Startplatz 15, ließ sich davon aber anscheindend die Laune nicht verderben. "Das war eigentlich ganz gut", meinte der 34-Jährige, der auch nach eineinhalb Jahren in der DTM noch nichts Bemerkenswertes zustande gebracht hat. "Das Auto lag gut. Es war mein Fehler, dass ich in Q1 aus dem ersten Reifensatz nicht das Optimale herausgeholt habe."

Achte DTM-Pole-Position in Folge für Audi


Für das Audi-Team ist es die achte DTM-Pole Position in Folge. "Dazu gratuliere ich Audi, genauso, wie ich es auch bei der siebten Pole und zuvor gemacht habe", meinte Mercedes-Sportchef Norbert Haug. "Ich erinnere mich aber auch gut daran, dass wir in dieser Zeit vier Siege geholt haben."

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