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DTM Nürburgring 2012 Qualifying

Pole für BMW - Debakel für Mercedes

DTM 2012 Nürburgring, Qualifying, Bruno Spengler, Edoardo Mortara, Filipe Albuquerque Foto: xpb 16 Bilder

BMW-Pilot Bruno Spengler hat sich die Pole Position für den sechsten Saisonlauf der DTM gesichert. Der Kanadier absolvierte am Samstag auf dem 3,629 Kilometer langen Nürburgring im entscheidenden Durchgang der besten vier Piloten in 1:24,284 Minuten die schnellste Runde.

18.08.2012 Claus Mühlberger

Ein ernüchterndes Ergebnis verbuchte Mercedes: Jamie Green kam als Bester der Stern-Truppe nur auf Rang sieben. Meisterschafts-Leader Gary Paffett geht lediglich von Startplatz elf aus ins Rennen. "Es war sehr schwer, aber mein M3 war einfach sensationell, ich konnte richtig angreifen", kommentierte Spengler nach seiner zweiten Trainingsbestzeit in diesem Jahr. "Gestern hatten wir einen ganz schwierigen Tag. Wir waren mit dem M3 ja zum ersten Mal überhaupt auf dem Nürburgring und wir mussten eine ganze Menge Dinge erst mal aussortieren."

Sportchef Jens Marquardt begeisterte sich: "Unsere Ingenieure haben toll gearbeitet. Sie haben sich die Daten vorwärts und rückwärts angeschaut und die richtigen Schlüsse gezogen. Und Bruno fuhr eine super Runde. Vier BMW unter den Top 8 , das passt doch prima, nachdem wir gestern 40 Jahre M GmbH gefeiert haben."

Zerknirscht gab sich dagegen Edoardo Mortara. Dies, obwohl er als bester Audi-Fahrer Platz zwei erobert hatte: "Ich bin ein Perfektionist, und deswegen sehe ich diesen zweiten Platz mit gemischten Gefühlen",  ärgerte sich der ehrgeizige Italiener, der im Juni auf dem Österreichring sein erstes DTM-Rennen gewonnen hatte. "Es war ganz allein meine Schuld, dass es nicht für die Pole-Position gereicht hat. Ich habe einfach zu viele Fehler gemacht. Mein Audi wäre schnell genug gewesen."

Mercedes über schwaches Abschneiden überrascht

Vor einem Rätsel stand die Mercedes-Mannschaft nach ihrem schwachen Abschneiden. Jamie Green rätselte ebenso wie Gary Paffett: "Ich bin wirklich überrascht", meinte der Tabellenführer. "Ich habe eigentlich keinen Fahrfehler gemacht und das Auto fühlte sich gut an. Ich weiß nicht was los ist." "Das war nicht gerade eine Gala-Vorstellung", monierte Sportchef Norbert Haug. "Das ist ein Rückschlag, oder besser gesagt, ein Rückschlägchen. Aber so was kann passieren. Ich weiß: Unsere Fahrer haben das Autofahren nicht verlernt und unsere Ingenieure nicht das Abstimmen. Die anderen Teams sind wohl mit der Hitze besser zurechtgekommen. Aber da muss man durch. Und man sieht wieder: Die DTM steckt voller Überraschungen."

Die Mercedes-Fahrer trösteten sich unisono mit einer Floskel aus dem Wortbaukasten des Rennsports: "Morgen gibt es ein langes Rennen, und da kann viel passieren."

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