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DTM-Vorschau Nürburgring

Audi bläst am Ring zur Mercedes-Jagd

Audi DTM Nürburgring 2009 Foto: xpb 35 Bilder

Mercedes hat Audi zum DTM-Saisonbeginn den Fehdehandschuh hingeworfen. Nach drei Siegen in vier Rennen sind die C-Klasse-Piloten vierfach in den Top-Fünf vertreten. Bei Audi hofft man jetzt auf das große Comeback am Nürburgring. Die Chancen dazu stehen nicht schlecht.

06.08.2010 Tobias Grüner

DTM-Fans können sich freuen: Nach einem Monat Pause geht es am Wochenende am Nürburgring in die nächste Runde im Duell Audi gegen Mercedes. In der Eifel stehen die Ingolstädter allerdings unter erhöhtem Erfolgsdruck. Außer Mattias Ekström konnte bisher kein Audi-Pilot die Sternfahrer in dieser Saison ärgern. Der zweifache DTM-Champion reist als Tabellendritter mit elf Punkten Rückstand in der Gesamtwertung an den Nürburgring.

Audi will an Vierfach-Erfolg anknüpfen

Im Audi-Lager hat man das Thema Meisterschaft natürlich längst noch nicht aufgegeben. Nach der Sommerpause planen Ekström, Scheider und Co. das große Comeback. Mit dem Nürburgring steht dafür genau die richtige Strecke auf dem Programm. Angeführt von Sieger Martin Tomczyk fuhren hier im Vorjahr gleich vier Audi hintereinander über die Ziellinie. Zudem stand hier dreimal in Folge ein DTM A4 auf der Pole Position.

"In den vergangenen Jahren war der Nürburgring immer eine sehr gute Strecke für Audi. Ich denke, dass wir auch in diesem Jahr eine gute Leistung zeigen können", gibt sich Audi-Rennleiter Wolfgang Ullrich optimistisch. Auch Timo Scheider ist überzeugt, dass nun endlich die Wende in der Saison folgt: "Der Nürburgring sollte unserem Audi liegen. Ich freue mich, dass wir jetzt endlich auf Strecken antreten, die uns entgegenkommen."

Mercedes will Führung am Ring ausbauen

Bei den Mercedes-Fahrern will man natürlich vermeiden, dass der Erzrivale aus Bayern noch einmal in Fahrt kommt. Spitzenreiter Spengler hat ebenfalls gute Erinnerung an die Strecke in der Eifel: "2006 hatte ich nach vier Rennen auch 32 Punkte und gewann in der Eifel, im letzten Jahr war ich Sechster. Es wäre toll, wenn ich hier die Meisterschaftsführung ausbauen könnte."

Mercedes kann zudem auf zwei Formel 1-erprobte Nürburgring-Veteranen zurückgreifen. David Coulthard stand in der Königsklasse bereits fünf Mal auf dem Podium. 1995 sicherte er sich im McLaren die Pole Position. Markenkollege Ralf Schumacher kann sogar schon einen Grand Prix-Sieg (2003) in der Eifel feiern. Der Vergleich hinkt allerdings. Die DTM ist nicht nur mit anderen Autos, sondern auch auf einer anderen Streckenvariante unterwegs.

Die DTM-Strecke:

Die Kurzanbindung ist nur 3,629 Kilometer lang, aber damit nicht weniger spektakulär als der Grand Prix-Kurs. Bei vielen Piloten gehört die spektakuläre Strecke zu den absoluten Highlights im Kalender. "Die Rennen auf dem Nürburgring sind Klassiker sowohl bei der Formel 1 als auch bei der DTM", blickt Coulthard auf sein erstes DTM-Wochenende. Mercedes-Pilot Spengler erklärt den Reiz der Strecke: "Der Nürburgring bietet einige schnelle aber auch recht enge Kurven und unterscheidet sich durch die Berg- und Tal-Passagen stark von den anderen Strecken im DTM-Kalender."

Das Setup am Nürburgring:

War das Setup am Norisring zuletzt noch eine relativ einfache Angelegenheit, dürfte die Suche nach den richtigen Einstellungen von Fahrwerk und Flügeln in der Eifel schon etwas komplizierter ausfallen: "Im engen ersten Teil braucht man ein Auto, dass sich agil verhält. Im weiteren Verlauf mit den mittelschnellen Kurven und Geraden ist aerodynamische Effizienz gefragt", erklärt Vorjahressieger Tomczyk. Die Teams müssen den richtigen Kompromiss aus Top-Speed und Abtrieb finden. "Mit Schwerpunkt auf Abtrieb", verrät Konkurrent Spengler.

Die Favoriten in der Eifel:

Nach der überlegenen Vorstellung 2009 hat Audi auch in diesem Jahr die Favoritenrolle inne. Martin Tomczyk hofft, dass die Marke mit den vier Ringen ähnlich dominant auftreten kann wie beim Vierfachsieg: "Da sich die Autos im Vergleich zum Vorjahr nicht stark verändert haben, sollte es auch dieses Mal positiv laufen."

Dabei sollte der Rosenheimer aber nicht die Jahreswagen unterschätzen, die mit 25 Kilo weniger Gewicht unterwegs sind. Bester Vertreter der Altauto-Fraktion ist Mercedes-Pilot Jamie Green, der zuletzt in Nürnberg triumphierte. "Wir haben die Sommerpause genutzt, um uns gründlich auf den Nürburgring vorzubereiten.

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