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DTM Qualifyinganalyse

Ein Audi gegen eine Mercedes-Meute

Mattias Ekström Foto: xpb 25 Bilder

Mattias Ekström brannte im DTM-Qualifying auf dem Nürburging eine sensationelle Runde in den Asphalt. Doch einfach wird es am Sonntag trotzdem nicht, denn beim Start lauern fünf Mercedes hinter dem Schweden.

07.08.2010 Bianca Leppert

Vier Zehntelsekunden Vorsprung sind in der DTM ein Wort. Mattias Ekström schenkte dem Meisterschaftsführenden Bruno Spengler damit ordentlich ein und erntete dafür nicht nur Lob aus den eigenen Reihen, sondern auch Lorbeeren von Mercedes-Sportchef Norbert Haug. "Die Runde war wirklich stark", sagte Haug. "Als Einzelrunde war sie vielleicht die bisher stärkste, die wir in der ganzen Saison gesehen haben. Wenn ich Niki Lauda wäre, würde ich meine Mütze ziehen. Aber ich habe ja keine."

Ekström steigerte sich kontinuierlich

Noch schneller war Ekström nur in Q3, als die Reifen noch neu waren. Kontinuierlich steigerte sich der Schwede von Quali- zu Quali-Segment. "Es war wirklich ein tolles Gefühl, das Auto zu fahren", meinte Ekström. Audi-Sportchef Wolfgang Ullrich bestätigte "Ekis" Glanzleistung. "Er hat die Runde aus sich herausgezaubert", meint er. "Er hat das Auto von Session zu Session mit den Ingenieuren weiterentwickelt."
 
Diese Erfahrungswerte will man nun auch auf die anderen Audi-Piloten übertragen. Denn nach Ekström rangiert das beste Modell mit den vier Ringen auf der Haube mit Miguel Molina erst auf dem siebten Platz. Zwischen den beiden Markenkollegen liegen fünf Mercedes-Fahrer. Aus Audi-Sicht ein Grund zur Besorgnis. "Für Eki ist es natürlich nicht schön da vorne so alleine zu sein", meint Ullrich. Eigentlich war Martin Tomczyk ein heißer Kandidat auf die Pole-Position, nachdem ihm dieses Kunststück schon 2007 und 2009 gelang. Doch der rätselte, wo der Grip plötzlich geblieben war und startet nun nur von Platz elf ins Rennen.

Innenseite als Vorteil?

Auch Bruno Spengler hätte sich sicher über die Pole-Position gefreut, startete er in dieser Saison doch noch nie von ganz vorn ins Rennen. Der Frankokanadier sieht aber auch schon die Innenseite als Vorteil für den Start. Und sein Chef Norbert Haug erinnert einmal mehr: "Auch wenn es nicht für den Sieg reichen sollte, müssen wir auf die Meisterschaftspunkte schauen."
 
Daher wird Spengler im Rennen sicher kein Risiko eingehen. Ekström liegt in der Tabelle elf Punkte hinter ihm. Und auch Jamie Green, der vom zweiten Startplatz ins Rennen geht, hat zehn Punkte Rückstand auf Spengler. Sollte es regnen, könnte aber noch einmal alles durcheinander gewürfelt werden. "Aber Mattias hat sicher auch keine Angst, wenn es regnet", meint Ullrich. "So gut kennen wir ihn."

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