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DTM Oschersleben

Fünf Audi vorn - Kristensen auf Pole

Bruno Spengler, H.W.A. AG Foto: Wolfgang Wilhelm 39 Bilder

Das Qualifying zum fünften Lauf der DTM in Oschersleben dominierten klar die Audi-Piloten. Zum siebten Mal in Folge geht die Trainingsbestzeit in der DTM an einen Audi-Fahrer.

01.08.2009

Der Däne Tom Kristensen holte sich nach Hockenheim seine zweite Pole-Position des Jahres vor seinen Teamkollegen Timo Scheider, Martin Tomczyk, Mattias Ekström und Oliver Jarvis, der zuletzt in Zandvoort Trainingsschnellster gewesen war. Der beste Mercedes-Fahrer ist erst auf Platz sechs zu finden.

Kristensens Liebe zu Oschersleben

"Sieben Trainingsbestzeiten in Folge, das ist schon bemerkenswert", bilanzierte Audi-Sportchef Wolfgang Ullrich. "Unglücklicherweise haben wir nicht alle Rennen gewonnen." Zur Erinnerung: Den letzten DTM-Sieg durfte Audi im Mai in Hockenheim feiern. Danach setzte es drei Niederlagen. "Heute haben wir alles richtig gemacht", meinte Ullrich weiter. "Aber dafür gibt es keine Punkte."

Der wohl wichtigste Grund dafür, warum die Mercedes diesmal nur unter ferner liefen landeten, liegt im Reglement: Die C-Klasse-Rennautos müssen in Oschersleben mit einem Mindestgewicht von 1.060 Kilo antreten. Damit sind sie reglementsbedingt  um 20 Kilo schwerer als die Audi. Gemäß der üblichen DTM-Arithmetik errechnet sich daraus ein Zeit-Malus von fast einer halben Sekunde pro Runde.

Demzufolge war Mercedes-Sportchef Norbert Haug mit dem nur scheinbar so mäßigen Abschneiden seiner Fahrer gar nicht unzufrieden. "Das war nicht viel anders zu erwarten", meinte er mit einem Seitenblick erfolgsabhängigen Zusatzgewichte. "Dies ist halt ein Teil des Spiels. Unsere Gegner hätten schon einen riesigen Bock schießen müssen, wenn sie es nicht geschafft hätten, aus dem Gewichtsvorteil Profit zu schlagen und wenn sie es verpassen würden, morgen ein vollbesetztes Podium zu erzielen."

Tom Kristensen freute sich wie ein Schneekönig über die achte Pole-Position seiner DTM-Karriere. "Oschersleben ist wirklich eine nette Strecke", meinte der 42-Jährige Däne. "Ich liebe sie." Der Zweitplatzierte Timo Scheider musste neidlos anerkennen: "Der alte Mann machte einen tollen Job. Er hat uns drei Zehntelsekunden mitgegeben."

Ralf Schumacher nur auf Platz 14 bei der DTM in Oschersleben

Für das Rennen ist die Audi-Mannschaft naturgemäß sehr optimistisch: "Tom", meinte Ullrich, "fühlt sich auf dieser Stecke immer sauwohl. Er kann sicherlich alles in die Hand nehmen, wenn er nicht wieder ein oder zwei Minuten zu früh losfährt." Im letzten Jahr hatte Kristensen eine aussichtsreiche Platzierung durch einen Frühstart verzockt.
Für den Meisterschaftsführenden Gary Paffett steht morgen ein schwieriger Arbeitstag ins Haus: "Startplatz zwölf ist für Gary nicht sehr gut", sagte Haug. "Ein Sieg ist unter normalen Umständen natürlich nicht möglich. Aber ein oder zwei Pünktchen zu holen wäre schon gar nicht so schlecht.

Einen Tag nach der Bestrafung des Audi-Teams durch den DMSB wegen der verbotenen Stallregie von Zandvoort mahnte Haug beim Gegner Fairplay an: "Ich hoffe, dass es keinerlei Blockaden oder ähnliches gibt. Die Zuschauer wollen sauberen und fairen Sport sehen. Die Kommissare werden sicherlich ganz genau hinsehen, auch bei den hinteren Plätzen."

Dort wird Ralf Schumacher morgen zu finden sein. Der Rheinländer schaffte nur Startplatz 14. Danach suchte er keine Ausflüchte sondern übte sich in Selbstkritik: "Ich habe einfach keine optimale Runde hinbekommen."

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