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DTM Piloten 2014

23 Fahrer, 4 Rookies, ein Rückkehrer

DTM Piloten 2014 - Cowboys Foto: DTM 28 Bilder

Die DTM ist 2014 so stark besetzt wie nie zuvor. Gleich 7 Champions sind in der neuen Tourenwagen-Saison am Start. Dazu ist die Quote an ehemaligen Formel 1-Fahrern deutlich gestiegen. Zwischen vielen prominenten Namen versuchen 4 Rookies zu überleben. Wir zeigen Ihnen die neuen und alten Gesichter.

30.04.2014 Claus Mühlberger

Für die Fahrer gilt in der DTM: Wer öfters mal patzt oder wer es nicht schafft, im Stile eines Roboters seine Leistung abzurufen, muss mit Kündigung rechnen. In den letzten beiden Jahren mussten jeweils vier Fahrer ihr Cockpit räumen.

4 Abgänge, 5 Zugänge in der DTM

Diesmal fiel der Vorhang für den Deutschen Dirk Werner, den Briten Andy Priaulx (beide BMW) sowie für Roberto Merhi (Mercedes). Die BMW-Fahrer treten nun bei GT-Rennen an, der Spanier muss sich mit der Rolle als DTM-Testpilot begnügen. Ein Job, der wenig bis gar keine Fahrpraxis verheißt.

Eher befördert wurde Filipe Albuquerque: Der Portugiese gehört nun zum Audi-Sportwagen-Team. Das Sesselrutschen beim fahrenden Personal mag sicherlich auch psychologische Gründe haben, nach dem Motto: Frische Besen kehren besser – zum Beispiel bei BMW-Rookie Maxime Martin oder Audi-Neuzugang Nico Müller.
 
Doch in einigen Fällen sind auch ökonomische Zusammenhänge nicht von der Hand zu weisen: Zumindest zwei der DTM-Neulinge - nämlich BMW-Neuling Felix da Costa sowie Vitaly Petrov (Mercedes) haben ihre Cockpits wohl auch dem Umstand zu verdanken, dass ihnen ein finanzkräftiger Sponsor den Rücken stärkt.

Drei ehemalige Formel 1-Piloten in der DTM 2014

Wobei es an der fahrerischen Klasse dieser beiden nichts zu deuteln gibt. Der Portugiese da Costa war 2013 Gesamt-Dritter in der anspruchsvollen Renault World Series. Und der Russe Petrov kann auf die Erfahrung aus 57 Formel-1-Rennen zurückgreifen.
 
Dass es ehemaligen Grand-Prix-Piloten nicht zwangsläufig so ergehen muss wie Ralf Schumacher, der in seinen fünf DTM-Jahren (2008 bis 2012) nur wenig Zählbares zusammenbrachte, bewies Timo Glock beim Saisonfinale 2013: In seinem erst zehnten DTM-Rennen holte der BMW-Fahrer seinen ersten Sieg.

Dass es auch andersrum geht, zeigte Paul di Resta. Bei Force India ließ der DTM-Champion von 2010 häufiger sein Talent aufblitzen. Mangels Sponsoren und Alternativen fand der Schotte 2014 keinen Platz mehr in der Königsklasse. So machte Di Resta wieder den Schritt zurück in die DTM. Wie bei seinem ersten Auftritt wird der Rückkehrer wieder in einem Mercedes Platz nehmen.
 
In unserer Bildergalerie zeigen wir die offiziellen Fahrerporträts aller 23 DTM-Piloten 2014.

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