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DTM-Reglement 2010

Reglement wird eingefroren

Wolfgang Ullrich und Norbert Haug Foto: dpa 25 Bilder

Ab dem 17. August 2009 dürfen Mercedes und Audi ihre Autos nicht mehr weiterentwickeln. Aus Kostengründen haben sich der DMSB und die beiden Hersteller auf einen Entwicklungsstopp geeinigt. Deshalb beginnt aber noch lange kein Wettrüsten.

13.08.2009

Überall wird gespart und davon bleibt auch die DTM nicht ausgenommen. Die Kosten für die Saison 2010 sollen deutlich reduziert und das Reglement deshalb darauf ausgerichtet werden. Deshalb treten Audi und Mercedes 2010 mit den identischen Autos wie in dieser Saison an.

"Ich bin sicher, dass wir mit der deutlichen Beschränkung der technischen Entwicklung für die Saison 2010 genau den richtigen Schritt gemacht haben", wird DMSB-Präsident Torsten Johne im DMSB-Newsletter zitiert. "Wir ermöglichen damit Sport auf höchstem Niveau, behalten aber andererseits die Kostenseite fest im Blick."
 
Entwicklungsstopp gilt ab dem 17. August

 
Der Großteil der Fahrzeugkomponenten wird festgeschrieben. Insbesondere die Aerodynamikbauteile, Sicherheitszelle und -käfig, Radträger, Lenkungssystem und Motor dürfen nicht weiter modifiziert werden. Der Entwicklungsstopp für die leistungsrelevanten Bauteile gilt ab dem 17. August.
 
Nach dem Rennen auf dem Nürburgring am kommenden Wochenende übergeben die Hersteller dem DMSB Referenzteile, die dann im Detail fotografiert und dokumentiert werden. So haben die technischen Kommissare eine Basis zur Überprüfung.
 
"Ich begrüße die gemeinsam mit dem DMSB gefundene Entscheidung, keine aufwendigen Neuentwicklungen für das Jahr 2010 anzustreben und aus Kostengründen auch die nächste Saison mit dem aktuellen Fahrzeugbestand zu bestreiten", kommentierte Hans Werner Aufrecht, Vorstand der ITR diese Regelung. "Das gibt uns bereits jetzt Planungssicherheit für das nächste Jahr und ausreichend Zeit, ein neues DTM-Reglement für 2011 zu entwickeln."
 
Kein Wettrüsten der Hersteller vor dem Rennen auf dem Nürburgring
 
Wer allerdings glaubt, die Hersteller hätten vor dem Rennen am Nürburgring noch mal alle Hebel in Bewegung gesetzt, liegt falsch. "Da ändert sich nichts großartig. Das ist keine absolute Neuigkeit", sagt Norbert Haug. Viel wichtiger sei es, dass diese Idee von den Herstellern angeregt und vom DMSB aufgenommen wurde. Denn der Sparkurs sei schließlich das Gebot der Stunde. "Wenn wir mit identischen Autos weiterfahren, ist das der maximale Spareffekt."
 
Auch Audi-Sportchef Dr. Wolfgang Ullrich sieht dem "Einfrieren" am Nürburgring gelassen entgegen. "Ich bin nicht nervös", sagte er. "Jeder hat seine Hausaufgaben gemacht. Mercedes hat beim vorletzten Rennen noch eine große Veränderung gemacht und nun haben wir noch einen kleinen Schritt gemacht. Der Unterschied wird sein, wer auf welcher Strecke 95 oder 100 Prozent geben kann."

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