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DTM-Renntaxi - ein Raub der Flammen

Foto: dpa

Die Präsentation zum diesjährigen Deutschen Tourenwagen-Masters (DTM) ist von einem spektakulären Zwischenfall mit einem brennenden Mercedes überschattet worden. Kurz nach dem Start der Demonstrationsrunden auf dem 1,5 Kilometer langen Rundkurs auf der Düsseldorfer "Kö" ging der Wagen mit dem Kanadier Bruno Spengler am Steuer am Sonntag (15.4.) in Flammen auf.

16.04.2007

Der Pilot konnte sich aus dem als Renntaxi eingesetzten Vorjahreswagen rechtzeitig retten. Der Schaden des am Heck so gut wie ausgebrannten Fahrzeugs soll jedoch reparabel sein, hieß es in einer offiziellen Mitteilung des Veranstalters ITR. Die in unmittelbarer Nähe befindlichen Zuschauer der insgesamt laut Polizei-Angaben 180.000 Besucher wurden bei dem Vorfall nicht verletzt.

"Ich habe in meinem Spiegel nur Feuer und den schwarzen Rauch gesehen und habe nur noch gedacht: schnell raus", sagte Spengler und scherzte: "Ich wollte eine gute Show bieten." Die Präsentation musste länger unterbrochen werden, bis die Strecke gesäubert war. Meterhoch war der Rauch aus dem lichterloh brennenden Boliden in den sommerlich blauen Himmel gestiegen.

Stadtrennen in Düsseldorf

So viel Spektakel hatten die Zuschauer auf dem Pracht-Boulevard indes nicht erwarten können. Geboten bekamen sie aber auch Fahrer hautnah und einen Vorgeschmack auf die an diesem Sonntag beginnende DTM-Saison, als die 19 Fahrer - der dänische Audi-Pilot Tom
Kristensen fehlte, nachdem er am Samstagabend zum dritten Mal Vater geworden war - mit ihren 470 PS starken Autos Gas gaben. "Nirgendwo sonst haben die Fans die Chance, den Fahrern so nahe zu sein", sagte der zweimalige Formel-1-Weltmeister Mika Häkkinen von Mercedes.

Oberbürgermeister Joachim Erwin und die Stadt Düsseldorf erwägen nun sogar, ein Stadtrennen auszurichten. Eine Entscheidung darüber soll im Herbst fallen. Nötige Umbaumaßnahmen würden 10 Millionen Euro kosten. Die Fahrer genossen jedenfalls das Bad in der Menge und schrieben bereitwillig Autogramme.

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