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DTM Shanghai 2010 - Qualifying

Paul di Resta holt die Pole-Position

DTM 2010 Shanghai Mercedes Paul di Resta Foto: dtm.com 9 Bilder

Mercedes-Pilot Paul di Resta nimmt den letzten DTM-Lauf 2010 am Sonntag von der Pole-Position auf. In einem von vielen Abbrüchen geprägten Qualifying holte sich der Schotte die Bestzeit. DTM-Titelfavorit Bruno Spengler blieb nur Rang 17.

27.11.2010

In der Chaos-Qualifikation von Shanghai hat Spitzenreiter Bruno Spengler einen schweren Rückschlag im DTM-Titelrennen erlitten. Beim Saisonfinale des Deutschen Tourenwagen
Masters am Sonntag in China startet der kanadische Mercedes-Pilot nach einem Unfall nur von Platz 17. Seine britischen Markenkollegen und Titelrivalen Paul di Resta und Gary Paffett gehen von den Rängen eins und zwei ins Rennen. "Das wird ganz schwierig, aber wieso soll ich aufgeben", meinte Spengler nach seinem Malheur am Samstag (27.11.).

Spengler Opfer von Unfällen

Vor dem elften und letzten Saisonlauf führt Spengler die Gesamtwertung mit 66 Punkten an, drei Zähler dahinter lauert di Resta. Mit neun Punkten Rückstand hat auch Paffett noch Chancen auf seinen zweiten Gesamtsieg nach 2005, muss dazu am Sonntag aber unbedingt gewinnen.

Spengler war bei der Qualifikation das erste Opfer einer Serie von Unfällen. Er krachte schon im ersten Durchgang in einer Mauer. "Das war mein Fehler, ganz klar. Ich habe nur Mist gebaut", bekannte er. Mit seinem notdürftig reparierten Mercedes konnte er zwar später noch einmal eingreifen, mehr als Rang 17 war aber nicht drin.

Pole-Position kampflos entschieden

Auch die weiteren Qualifikations-Abschnitte wurden nach Unfällen abgebrochen. Darryl O'Young und der bereits entthronte DTM-Vorjahressieger Timo Scheider (beide Audi) verunglückten auf dem rutschigen Stadtkurs im Finanz-Distrikt Pudong.

Im letzten Durchgang rutschte Jamie Green mit seinem Mercedes in die Mauer. Danach wurde die Qualifikation abgebrochen, di Resta als davor Schnellster erhielt kampflos die Pole Position. "Das kann passieren bei solchen Kursen", befand Mercedes-Motorsportchef Norbert Haug.  "Es ist eine extrem risikoreiche Strecke", erklärte Mercedes-Pilot Ralf Schumacher.

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