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DTM Vorschau Adria 2010

Welcher Mercedes-Pilot macht das Rennen?

Paul di Resta Foto: xpb 27 Bilder

Beim DTM-Rennen auf dem Adria International Raceway heißt das Duell nicht mehr Audi vs. Mercedes, sondern Paul di Resta gegen Bruno Spengler gegen Gary Paffett. Wer hat auf dem engen Kurs die besseren Chancen?

28.10.2010 Bianca Leppert

Seit dem letzten DTM-Lauf in Hockenheim ist der Kreis der DTM-Titelkandidaten wieder geschrumpft. Mittlerweile sogar um einen Hersteller. Nachdem Mattias Ekström in Hockenheim seine letzten theoretischen Chancen verspielt hat, machen die Mercedes-Piloten den Kampf um die DTM-Krone nun unter sich aus. Kein Wunder, dass bei Audi der Haussegen zuletzt schief hing. "Wenn wir uns nicht geärgert hätten, dann wäre das auch komisch gewesen", meint Timo Scheider. "Es wäre falsch, sich nicht zusammenzusetzen und das wieso, weshalb, warum zu diskutieren."

Bei Mercedes ließ man die Sektkorken knallen und feierte bereits den sicheren Titel. Nur welcher Pilot wird ihn am Ende abräumen? Beim DTM-Lauf in Adria haben mit Bruno Spengler, Paul di Resta und Gary Paffett noch drei Fahrer eine Chance. Mit den besten Karten steht momentan Tabellenführer Paul di Resta da. Er führt mit drei Punkten vor Spengler. Seiner Sache sicher sein, kann der Schotte aber nicht. Denn in Adria warten einige Unbekannte auf den DTM-Zirkus.

Die Strecke:

Zuletzt gastierte die DTM in den Jahren 2003 und 2004 auf dem Adria International Raceway. Einige Piloten konnten dort bereits im DTM-Auto Erfahrung sammeln. Andere wie Paul di Resta waren auf dem 2,702 Kilometer langen Adria International Raceway mit dem Formel 3-Auto unterwegs oder drehten wie Mike Rockenfeller ihre Runden im Porsche Carrera Cup. "Es ist eine sehr, sehr langsame Strecke", berichtet Rockenfeller. "Ich habe noch aus den Zeiten als mein Team für Opel fuhr einige Daten, wo ich die Gänge und Rundenzeiten ablesen kann."

Auf dem Adria International Raceway kommt es mangels Geraden vor allem auf viel Abtrieb an den DTM-Boliden an. Vor den Spitzkehren in Adria gilt wie so oft in der DTM der Spruch: Wer später bremst, ist länger schnell. Aus den engen Ecken heraus, braucht man viel Traktion und mechanischen Grip. "Ich mag die Strecke ganz gern, auch wenn sie aussieht wie eine aufgeblasene Go-Kart-Bahn", sagt Timo Scheider. "Sie hat durchaus auch Würze in sich."

Die Favoriten:

Wie soll es auch anders sein: Nach nur einem DTM-Sieg von Audi in dieser Saison geht Mercedes mal wieder als Favorit ins Adria-Rennen. Entscheidend wird jedoch sein, wer schnell das richtige Setup finden wird. Nach sechs Jahren Abstinenz auf dem Kurs nahe Venedig müssen die DTM-Autos wieder neu abgestimmt werden.

Daneben gelten sicher auch diejenigen als Favoriten in Adria, die ein gutes Zeittraining abliefern. "Durch die kaum vorhandenen Überholmöglichkeiten in Adria wird das Qualifying dort ganz besonders wichtig sein", weiß di Resta.

Expertenmeinung (Dr. Martin Mühlmeier, Leiter Technik bei Audi Sport):

"Wir wissen, dass eine hohe Bremsleistung, gute Traktion und mechanisch erzeugte Haftung in den engen Kurven im Mittelpunkt stehen. Der Asphalt auf der Strecke stellt keine besonderen Anforderungen, sondern er erzeugt in Verbindung mit den Dunlop-Reifen sehr typische Reibbeiwerte. Die alten Daten, die der Audi A4 DTM von 2004 generiert hat, lassen sich natürlich nicht mehr direkt verwenden. Allerdings können wir auf ihrer Grundlage in Verbindung mit aktuellen Fahrzeugdaten Simulationen vornehmen. Diese Ergebnisse helfen uns in der Vorbereitung, zum Beispiel bei der Auswahl der Übersetzung und ähnlichen Aspekten."

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