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DTM Vorschau Brands Hatch

Ausgeglichene Verhältnisse

Audi Sport Team Abt Sportsline Foto: Wolfgang Wilhelm 38 Bilder

Audi und Mercedes haben vor dem Lauf in Brands Hatch (6.9.) beide jeweils drei Siege auf ihrem Konto. Kurz vor Beginn des Saisonendspurts sind die Fahrzeuggewichte der Neuwagen wieder ausgeglichen. Brands Hatch verspricht also Spannung.

03.09.2009

Zuletzt sorgte Audi-Pilot Martin Tomczyk mit seinem Sieg auf dem Nürburgring für eine kleine Überraschung. Mit Timo Scheider und Mattias Ekström feierten die Ingolstädter einen Dreifachtriumph. Im Kampf um den Titel liegt Ekström mit einem Punkt vor Scheider. Gary Paffett (Mercedes) fehlen sechs Zähler auf Ekström. Der Kampf um die Meisterschaft ist also noch völlig offen, allerdings ist Konstanz mehr denn je gefragt.
 

Aufgrund der geringen Streckenlänge wiegt jeder Fehler extrem schwer

Vier Rennen vor Ende der Saison wollen aber natürlich alle Titelanwärter ihr Punktekonto ordentlich füllen. In Brands Hatch geht es aber besonders eng zu. Denn auf der nur 1,929 Kilometer langen Strecke - die kürzeste im DTM-Kalender - macht sicher jeder Fehler extrem bemerkbar. Vor allem im Zeittraining geht es eng zu. Im Qualifying im vergangenen Jahr trennten Timo Scheider und Paul di Resta nur neun Hundertstelsekunden im Kampf um die Pole-Position. 16 Fahrer lagen innerhalb von einer Sekunde.

"Es wird sicherlich aufgrund der Distanz noch enger als es ohnehin schon ist", sagt Mercedes-Sportchef Norbert Haug. "Wenn die Rundenzeit kürzer ist, schlägt das natürlich gleich zu Buche. Gerade die vermeintlich leichten Übungen - die von außen einfach aussehen - sind manchmal ganz schön schwierig."

Auch Mattias Ekström weiß um die Herausforderungen in Brands Hatch. "In Brands Hatch ist es schwer zu überholen", meint Ekström. "Es gibt viele Rechtskurven und schnelle Kurven, besonders die erste Kurve. Überall wo es um Traktion geht, ist es ein bisschen ein Kompromiss. In der ersten Kurve will man viel Abtrieb und eine gute Balance, aber im Ausgang der zweiten Kurve und der letzten Kurve, braucht man viel Traktion. Von meinem Bauchgefühl her, würde ich sagen ist Audi im Sektor eins schnell, Sektor zwei wird gleich sein und Mercedes stark in Sektor drei. Aber das ergibt dann die gleiche Rundenzeit."

Qualifying wegen der wenigen Überholmöglichkeiten entscheidend
 
Bei begrenzten Überholmöglichkeiten im Rennen legen die Piloten schon im Qualifying den Grundstein zum Erfolg. Da sich der Reifenverschleiss auf der britischen Strecke in Grenzen hält, haben die Fahrer hier gleich mehrere Versuche am Stück, um eine gute Rundenzeit zu erzielen. "Man kann im Qualifying mit demselben Satz Reifen zwei oder drei Runden drehen", sagt Audi-Pilot Oliver Jarvis. "Das heißt, man hat mehr Möglichkeiten, eine Quali-Zeit zu fahren. Auf anderen Strecken ist das normalerweise nur während einer Runde möglich."

In dieser Saison sicherte sich bisher Audi  an jedem Rennwochenende die Pole-Position. Allerdings waren die A4-Boliden nur am Eurospeedway (+10 kg) schwerer als Mercedes unterwegs. In Hockenheim und auf dem Norisring herrschte Gewichtsgleichstand und bei den vergangenen drei Rennwochenende war Mercedes schwerer.

Das Rennen in Brands Hatch ist für fünf DTM-Fahrer ein Heimrennen: Katherine Legge, Oliver Jarvis, Jamie Green, Gary Paffett und Susie Stoddart. Seit dem Debüt der DTM in Brands Hatch siegte zweimal Audi und einmal Mercedes.

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