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DTM Vorschau Hockenheim 2010

Meisterfeier für Mercedes beim Heimspiel?

Gary Paffet & Mattias Ekström Foto: DTM 24 Bilder

Die DTM trägt am Wochenende (16./17.10.) in Hockenheim ihr Deutschland-Finale aus. Mercedes könnte dort den Sack in Sachen Meisterschaft zu machen. Audi-Pilot Mattias Ekström besitzt nur noch theoretische Chancen auf den Titel.

15.10.2010 Bianca Leppert

Nach acht von elf Rennen ist die Bilanz für Audi vernichtend. Lediglich einen Sieg konnten die Ingolstädter in der ganzen Saison feiern. Der zweite Triumph nach Valencia ist also längst überfällig. "Nachdem es im letzten Rennen schon knapp war, wollen wir das jetzt umsetzen", blickt Audi-Sportchef Dr. Wolfgang Ullrich zuversichtlich auf das Deutschland-Finale.

Aus Audi-Sicht wäre ein Sieg von Mattias Ekström die einzige Chance, den Pokal noch nach Ingolstadt zu holen. Doch mit 26 Punkten Rückstand auf Tabellenführer Bruno Spengler wird das ein äußerst schwieriges Unterfangen. Viel wahrscheinlicher ist, dass Spengler und sein Teamkollege Paul di Resta die Meisterschaft unter sich ausmachen. Di Resta fehlen drei Rennen vor Saisonende nur sieben Punkte auf Spengler.

Die Strecke:

Beim zweiten Gastspiel der DTM auf dem Hockenheimring in dieser Saison erwartet die DTM-Piloten teilweise Neuland. Statt 39 Mal kommt das Feld nun 47 Mal an den Zuschauern vorbei. Die Erhöhung der Rundenzahl resultiert aus der Verkürzung der Strecke. Die Haarnadelkurve fällt erstmals weg und wird durch eine Kurzanbindung mit zwei engen Rechtskurven ersetzt. Nach den Testfahrten befürchten einige Fahrer, dass es nun schwieriger wird, zu überholen.

Daneben bedeutet die größere Rundenzahl und die neue Passage auch eine größere Belastung für die Reifen. "Durch die Kombination aus neuem Streckenlayout und Asphalt entsteht ein Anforderungsprofil, das zu überdurchschnittlichen Werten bei Reifentemperaturen und -verschleiß führt", erklärt Michael Bellmann, Technischer Leiter bei Dunlop Motorsport. Ein ähnliches Reifen-Fiasko wie beim Saisonauftakt erwartet man bei Audi aber nicht. "Wir haben uns in Hockenheim sehr intensiv damit beschäftigt, welche maximale Belastung wir dem Reifen zumuten können", sagt Dr. Ullrich. "Bei den anderen Rennen ist uns das ja auch immer gut gelungen. Wichtig wird sein, dass wir in ein gutes Performance-Fenster hineinfinden."

Die Favoriten:

Die Favoritenrolle nimmt wie eigentlich schon das ganze Jahr über Mercedes ein. Zwar sollte man die Audi-Piloten nicht frühzeitig abschreiben, aber zu einem Sieg benötigen sie endlich auch mal das nötige Quäntchen Glück. Beim Saisonauftakt in Hockenheim fiel Martin Tomczyk in Führung liegend mit einem Reifenschaden aus.

Experten-Einschätzung (Gary Paffett):

"Der Kurs von Hockenheim ist durch die schnellen Passagen des Mittelsektors und die eher langsamen und engen Ecken des Motodroms technisch sehr anspruchsvoll. Dabei ist es ist nicht leicht, ein gutes Setup für die verschiedenen Anforderungen zu finden. Die letzten beiden Rennen in Hockenheim habe ich gewonnen, das ist auch dieses Mal mein Ziel. Brunos Vorsprung von 16 Punkten zu egalisieren wird nicht leicht, aber in der DTM ist in den drei noch ausstehenden Rennen alles möglich. Noch ist die letzte und entscheidende Zielflagge nicht gefallen."

So lief das Rennen im Vorjahr:

Im vergangenen Jahr war Hockenheim noch das traditionelle Saisonfinale. Gary Paffett holte sich dabei mit seiner Mercedes C-Klasse den Sieg vor Timo Scheider und Paul di Resta. Richtig feiern durfte aber Scheider. Der Audi-Pilot machte in Hockenheim seinen zweiten DTM-Titel in Folge perfekt.

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