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DTM Vorschau Hockenheim

DTM-Auftakt im Motodrom

Ralf Schumacher Foto: DTM 42 Bilder

Die viel zu lange Winterpause ist endlich vorbei. Nach knapp sieben Monaten kommt es in Hockenheim wieder zum ewig-jungen Duell Audi gegen Mercedes. Vor dem Saisonauftakt geben sich beide Lager zuversichtlich.

15.05.2009 Tobias Grüner

Insgesamt 203 Tage hat die DTM-freie Zeit angedauert, wenn am Sonntag (17.5.) die Startampel in Hockenheim von Rot auf Grün umschaltet. Statistiker haben schon vor dem Saisonauftakt Grund zu feiern: Zum 100. Mal seit der Gründung der "neuen DTM" im Jahr 2000 treffen sich Mercedes und Audi zum Kampf um DTM-Zähler. Kein Wunder also, dass beide Hersteller gerne den Sieg in diesem prestigeträchtigen Rennen mit nach Hause nehmen würden.

Audi will den Hattrick

"Audi will der erste Automobilhersteller sein, der den DTM-Titel zum dritten Mal in Folge gewinnt", lautet die Kampfansage von Audi-Sportchef Wolfgang Ullrich. Sein Konterpart von Mercedes-Benz, Norbert Haug, verzichtet dagegen wie üblich auf große Prophezeiungen. "Ich bin nicht der Vorhersagespezialist. Ich würde mich aber wundern, wenn die plötzlich sagen würden, zwei Titel sind uns genug."

Timo Scheider wird am Sonntag zum ersten Mal mit der Startnummer eins in ein DTM-Rennen gehen. Der Champion aus Lahnstein fühlt sich gut gerüstet für das Unternehmen Titelverteidigung: "Zum ersten Mal gehe ich nicht als Jäger sondern als Gejagter in eine DTM-Saison - ein neues, aber auch sehr schönes Gefühl." Das Audi-Team geht nicht nur mit der gleichen Pilotenbesetzung in die neue Saison, auch der A4 DTM R14 Plus war als Basis schon im Meisterjahr dabei. "Das Auto ist kein Unbekannter. Da erwarten uns keine Überraschungen", erklärt der Champion die Vorteile des modifizierten Vorjahresmodells.

Mercedes in veränderter Besetzung

Bei Mercedes war da schon mehr Mut zur Veränderung zu spüren. Die neue C-Klasse ist ein deutlicher Schritt nach vorne. Ähnlich wie von Audi vorgemacht wird nun auch bei den Silberpfeilen ein Teil des Luftstroms durch die Karosserie hindurchgeführt. Neben dem Sportgerät wurde auch die Fahrerbesetzung einer Generalüberholung unterzogen. Ex-Formel 1-Star Ralf Schumacher darf 2009 ebenso wie Gary Paffett einen Neuwagen pilotieren. Dafür wurde Jamie Green ins zweite Glied in einen Jahreswagen zurückversetzt.

Trotz Spekulationen über einen dritten Hersteller oder neue Piloten wie Bruno Senna, präsentiert sich das Starterfeld also relativ unverändert im Vergleich zum Vorjahr. Auf der Seite des Reglements hat sich da schon etwas mehr getan. Der Zeitplan des Wochenendes wurde von drei auf zwei Tage verkürzt. Am Freitag bleiben die Motoren stumm. Dafür findet Samstags in der Früh ein erster und letzter zweieinhalbstündiger Test statt.

Premiere des neuen Qualifying-Formats

Auch beim anschließenden Qualifying müssen sich die DTM-Zuschauer an ein neues Format gewöhnen. Statt drei Segmenten wird das Zeittraining nun in vier Schritten abgehalten. Im neu eingeführten Q4 treten die besten vier der dritten Runde an, um in jeweils nur einem Versuch die Belegung der zwei vorderen Startreihen festzulegen. Vor dem letzten Versuch ist allerdings kein Nachtanken mehr erlaubt, was die Sache trickreich macht.

Zu den wichtigsten Neuerungen gehört auch, dass die Jahreswagen nun mit 20 Kilogramm weniger Gewicht unterwegs sind als die neuen Autos des 2009er Jahrgangs. Die Regelhüter versprechen sich damit eine höhere Leistungsdichte im gesamten Feld. Es wird spannend zu sehen, ob sich die Änderungen gleich im ersten Rennen auszahlen.

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