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DTM Vorschau Nürburgring

Krimi zur zweiten Saisonhälfte

DTM Oschersleben 2009 Foto: DTM 33 Bilder

Das DTM-Rennen auf dem Nürburgring verspricht Spannung pur. Gary Paffett (Mercedes) und Mattias Ekström (Audi) führen die Tabelle punktgleich an. Das gab es in der neuen DTM nach fünf Rennen noch nie. Timo Scheider lauert mit nur einem Punkt Rückstand dahinter.

14.08.2009

Nach dem Dreifach-Sieg von Audi in Oschersleben will es Mercedes den Ingolstädtern nun in der Eifel wieder schwer machen. Zwar haben die 2009er Autos mit dem Stern auf der Haube immer noch zehn Kilo mehr an Bord, aber mit dem Vierfach-Sieg vom vergangenen Jahr im Gedächtnis, ist man guter Dinge.

Wer letztendlich den entscheidenden Vorteil haben wird, lässt sich aber nicht klar sagen. Nach speziellen Stärken und Schwächen von Mercedes auf dem Nürburgring gefragt, sagte Norbert Haug: "Das Gesamtpaket muss stimmen. Es gibt nicht ein Geradeausauto oder ein Kurvenauto." Auch Audi-Sportchef Wolfgang Ullrich wagt sich nicht an eine eindeutige Prognose. "Es war in den vergangenen Jahren immer sehr unterschiedlich. Aber das wirklich einzuschätzen, ist schwierig."
 
Gute Abstimmung zu finden, ist nicht leicht
 
Auf dem 3,629 Kilometer langen Sprintkurs ist eine optimale Abstimmung gefragt. "Für den Sprint-Kurs eine gute Balance zu finden ist nicht leicht", weiß Lokalmatador Mike Rockenfeller (Audi). "Es gibt einige extrem langsame Kurven, da sind Traktion und sauberes Fahren gefragt. Besonders schwierig ist das Anbremsen von Turn 1, weil man mit hoher Geschwindigkeit ankommt und die Kurve nach außen abfällt. Am meisten Spaß macht mir die Bit-Kurve, die auch sehr wichtig ist. Man tendiert dazu, sie etwas zu schnell zu fahren - dann fehlt einem aber der Schwung für die nächste Kurve."
 
Gary Paffett, der sich den Titel Halbzeitmeister sicherte, ist jedenfalls hoch motiviert. "Auf dem Nürburgring war ich 2008 im Qualifying wie auch im Rennen Vierter. Da ist also noch Raum nach oben für eine Verbesserung", sagt der Brite. "Genau das habe ich vor, am besten ganz oben zu stehen und die Führung in der Meisterschaft auszubauen."
 
Schwächen der Titelaspiranten nur in "homöopathischen Dosen vorhanden"
 
Ganz oben geht es extrem eng zu. Zwar weist Audi in seiner Pressemitteilung darauf hin, dass Timo Scheider ohne seine Strafe in Zandvoort und Mattias Ekström ohne seinen Reifenschaden in Hockenheim noch mehr Punkte auf dem Konto hätten, aber ein "Hätte, wäre wenn" gibt es im Motorsport nun mal nicht.

Nun liefern sich Gary Paffett und Mattias Ekström einen Kampf um die Meisterschaftsführung. "Die beiden kennen einander sehr gut", meint Ullrich. "Sie wissen daher genau, was der andere besonders gut und weniger gut kann. Aber das weniger gut ist wohl nur in homöopathischen Dosen vorhanden. Beide sind Kämpfer und können sich in schwierigen Situationen stark motivieren."
 
Während das Rennen in Oschersleben eher langweilig war, ist am Nürburgring vielleicht etwas mehr Spannung zu erwarten. Zwar prophezeien die Meteorologen Sonnenschein und Temperaturen um die 26 Grad Celsius, aber in der Eifel weiß man ja bekanntlich nie.

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