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DTM Zandvoort 2013

Marco Wittmann auf Pole-Position

DTM Zandvoort 2013 Marco Wittmann, BMW M3 Foto: DTM 18 Bilder

BMW-Pilot Marco Wittmann sichert sich im Qualifying zum DTM-Lauf in Zandvoort mit einer Zeit von 1:30.894 min die Pole-Position. Neben ihm startet am Sonntag Augusto Farfus. Titelanwärter Mike Rockenfeller kam auf Rang drei.

28.09.2013 Uli Baumann

Zum ersten Mal in seiner noch jungen DTM-Karriere startet der 23-jährige Marco Wittmann von der Pole-Position. In einer Zeit von 1:30.894 Minuten fuhr er die beste Zeit im Shoot-out der letzten Vier. Knapp geschlagen dahinter: sein Markenkollege Augusto Farfus, mit einem Rückstand von nur 85 Tausendsteln. Neben Rockenfeller, der in 1:31.325 Dritter wurde, steht am Sonntag Audi-Markenkollege Timo Scheider. Scheider, bis dahin immer bester Audi-Pilot, erlaubte sich nach bis dahin fehlerfreier Fahrt in der letzten Kurve einen Ausrutscher, als er zu weit über die Curbs fuhr und wertvolle Zeit verlor.

Entscheidung über die DTM-Meisterschaft 2013 bleibt spannend

Dank der 1. Startreihe von BMW bleibt die Spannung in der Titelentscheidung der DTM 2013 hoch. Denn nur zwei Fahrer haben noch die Chance Meister zu werden: Augusto Farfus (BMW) und Audi-Pilot Mike Rockenfeller. Die beiden Titelkandidaten schenkten sich auch im Qualifying nichts. Rockenfeller musste als Erster in das Shoot-Out hinein und legte die erste Zeit vor. Danach der junge Marco Wittmann: Der gebürtige Fürther war bereits im ersten Sektor 0,201 Sekunden schneller als Rockenfeller zuvor.

Auch in den folgenden zwei Sektoren baute er den Vorsprung weiter aus und setzte sich mit 1:30.894 an die Spitze. Der nächste der Top-Vier war Timo Scheider. Der Audi-Pilot musste sich, nach einem Ausrutscher in der letzten Kurve mit zwischenzeitlichem Startplatz drei begnügen. Der Letzte auf der Strecke dann Augusto Farfus, der mit Elektronik-Problemen zu kämpfen hatte und am Ende die Pole nur um 0.085 Sekunden verpasste.

Mercedes spielt keine Rolle beim Qualifying

Erneut musste Mercedes die Konkurrenz in Zandvoort ziehen lassen. Kein Mercedes-Pilot schaffte den Sprung in die Top-Ten. Als bester Mercedes-Pilot startet Gary Paffett von Startplatz zwölf ins DTM-Rennen in Zandvoort. Während Timo Glock (BMW) den besten Startplatz seiner Karriere holte, mussten andere Stars der Serie früh Feierabend machen. Der amtierende Champion Bruno Spengler schaffte es nur auf Rang 16 und musste nach einer Strafe am Sonntag sogar von Startplatz 18 losfahren. Genauso enttäuschend lief es für den dreimaligen Zandvoort-Sieger Mattias Ekström (Audi), der mit Platz elf ebenfalls nicht über Q2 hinaus kam.

Farfus mit der besseren Ausgangssituation

Rockenfeller blieb nach Platz drei und des etwas schlechteren Startplatzes gelassen. "Das Ziel für morgen ist einen guten Start haben, gut durchkommen und auf dem Podest landen", so die Marschroute von Mike Rockenfeller nach der Zeitenjagd vom Qualifying. Auf dem Dünenkurs in den Niederlanden sieht es am Sonntag im Rennen ganz nach einem Zweikampf von BMW und Audi aus, ganz vorne dabei  die beiden Titelaspiranten Mike Rockenfeller (Audi) und Augusto Farfus (BMW).

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