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DTM Zandvoort

Zandvoort-Ergebnis immer noch vorläufig

DTM Zandvoort 2009 Foto: Wolfgang Wilhelm 35 Bilder

Die Untersuchung des Verdachts einer verbotenen Teamorder bei Audi während des vierten Saisonlaufs im Deutschen Tourenwagen Masters (DTM) dauert auch drei Tage nach dem Rennen im niederländischen Zandvoort weiter an.

23.07.2009

"Stallregie ist ein komplexes Thema, das aus verschiedenen Blickwinkeln beleuchtet werden muss", sagte der Sprecher des für das DTM-Reglement verantwortlichen Deutschen Motor Sport Bundes (DMSB), Michael Kramp, am Mittwoch (22.7.) der dpa. "Dazu gehört die Analyse der Rundenzeiten ebenso wie die Prüfung der technischen Daten der Fahrzeuge."

Nur der Sieg von Paffett ist sicher

Das Endergebnis vom vergangenen Sonntag ist damit noch immer vorläufig, ein offizielles Resultat steht noch aus. Fest steht lediglich der Sieg des britischen Mercedes-Piloten Gary Paffett.

In der Endphase des Rennens war der Schwede Mattias Ekström mit bemerkenswerter Leichtigkeit an seinen zuvor schnelleren Audi-Kollegen Oliver Jarvis (Großbritannien) und Alexandre Prémat (Frankreich) vorbei und hinter Paffett als Zweiter über die Ziellinie gefahren. Diese abgesprochen wirkende Positionsverbesserung des zweimaligen DTM-Champions Ekström hatte nicht nur bei den Zuschauern den Verdacht auf eine teaminterne Absprache geweckt. Dies wäre laut Artikel 20.2 des sportlichen DTM-Reglements untersagt.

Da die noch am Sonntagabend durchgeführten Vernehmungen der Fahrer und ihrer Teammanager kein Ergebnis brachten, stellten die Sportkommissare sämtliche Datenaufzeichnungen der drei betroffenen Wagen sicher. Diese werden seitdem untersucht. "Diese Prüfung dauert noch an", erklärte Kramp.

Audi schaltete Live-Übertragung des Teamfunks aus

Das gilt auch für die Auswertung des Funkverkehrs zwischen dem Audi-Kommandostand und den drei Fahrern. Anders als üblich hatte Audi-Motorsportchef Wolfgang Ullrich diesen ab der 31. von 41 Runden für Live-Schaltungen des übertragenden TV-Senders ARD gesperrt, was von Beobachtern bereits während des Rennens als Indiz für verbotene Absprachen gewertet wurde.

Dass die Entscheidung durchaus noch bis Freitag auf sich warten lassen könnte, dürfte auch mit der Schwierigkeit zusammenhängen, diese unanfechtbar zu formulieren. Denn da der entsprechende Artikel im Reglement äußerst knapp und somit vage gefasst ist ("Stallregie (Teamorder), die das Ergebnis verfälscht, ist verboten."), ist damit zu rechnen, dass Audi im Falle einer Bestrafung Berufung einlegt.

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