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Hexenschuss stoppt Frentzen

Einsatz in Hockenheim gefährdet

Foto: Audi

Ausgerechnet vor seiner wohl letzten Bewährungschance im Deutschen Tourenwagen Masters (DTM) wird Heinz-Harald Frentzen von einem Hexenschuss geplagt. Noch ist unklar, ob der frühere Formel-1-Pilot beim Saisonauftakt am kommenden Wochenende auf dem Hockenheimring starten kann.

04.04.2006

Am Dienstag (4.4.) fehlte der 38-Jährige bei der letzten Funktionsprüfung seines neuen Werksteams Audi Sport Team Abt Sportsline in Kempten.

Wegen starker Schmerzen sei Frentzen noch in seiner Wahl-Heimat Monaco, sagte Teamchef Hans-Jürgen Abt. "Ein Hexenschuss ist auskurierbar." Abt hofft, dass Frentzen am Wochenende in seinen Audi A4 DTM steigen kann. Erst Ende Februar hatte der Mönchengladbacher bei Audi unterschrieben. Mit Opel erlebte er zwei enttäuschende Jahre in der DTM. Nach dem Ausstieg der Rüsselsheimer stand Frentzen lange ohne Vertrag da und hofft nun endlich auf den Durchbruch.

Abt: Frentzen kann in der Spitze mithalten

Er wolle mit Audi den DTM-Fans zeigen, was er im Tourenwagen wirklich kann, hatte Frentzen bei seiner Vertragsunterzeichnung versprochen. Diese Hoffnungen haben wegen der gesundheitlichen Probleme nun einen Dämpfer erhalten, obwohl Teamchef Abt versicherte: "Heinz-Harald Frentzen hat schnell ins Team gefunden, er kann in der Spitze mithalten."

Titelambitionen hegt Audi im Duell mit Mercedes, dem einzigen verbliebenen Konkurrenten, aber eher mit zwei Skandinaviern: Mattias Ekström aus Schweden musste nach seinem Titelgewinn 2004 im Vorjahr dem mittlerweile zum Formel-1-Testfahrer avancierten Gary Paffett (Mercedes) nur knapp den Vortritt lassen. Und Tom Kristensen (Dänemark) ist mit sieben Siegen in Le Mans dortiger Rekordsieger.

"Es wird nicht einfach. Ich habe großen Respekt vor den Teamkonkurrenten und vor Mercedes", sagte Ekström. Fahrer und Teamleitung waren darum bemüht, die Attraktivität der DTM herauszustreichen - obwohl nur noch zwei Hersteller in der Serie gegeneinander fahren. "Es ist nicht so wichtig, möglichst viele Hersteller dabei zu haben. Klasse muss vorhanden sein. Und Audi und Mercedes werden beweisen, dass es mit zwei Marken geht", sagte Hans-Jürgen Abt.

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