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DTM Lausitzring 2016

"Lucky" Auer mit Premieren-Sieg

Lucas Auer - DTM Lausitzring 2016 Foto: Wilhelm 19 Bilder

Nach dem dritten DTM-Rennwochenende am Lausitzring durften sich bereits sechs unterschiedliche Fahrer in die Siegerliste eintragen. Für die größte Sensation sorgte Lucas Auer. Er feierte den ersten österreichischen Erfolg in der DTM-Geschichte.

06.06.2016 Tobias Grüner 2 Kommentare

Die DTM-Verantwortlichen reiben sich die Hände. Die vor der Saison eingeführten Änderungen bei den sogenannten Performance-Gewichten haben voll gegriffen. Das Kräfteverhältnis ändert sich durch die häufigeren Ballastanpassungen quasi täglich. War in Spielberg noch BMW die überlegene Marke machten nur zwei Wochen später am Lausitzring die Fahrer von Mercedes und Audi die Podiumsplätze unter sich aus.

BMW ohne Pokal am Lausitzring

Prognosen abzugeben ist derzeit unmöglich. Klar ist nur, dass die Weichenstellung stets schon im Qualifying erfolgt. 6 unterschiedliche Fahrer standen 2016 auf Pole Position. Die Leistungsdichte ist hoch. 6 Zehntel trennten die ersten 22 Autos im Sonntagsrennen in der Lausitz.

"Es kommt auf jede Kleinigkeit an", so BMW-Pilot Timo Glock über die ständig wechselnden Startaufstellungen. "Mit den Gewichten verschiebt es sich immer wieder. Zehn Kilo raus oder rein machen schon einen riesigen Unterschied. Dazu kommt, dass jedes Auto seine Stärken auf gewissen Strecken hat. Hier am Lausitzring haben wir uns leider etwas schwer getan."

Die kleine Formdelle der M4-Flotte kam den Verantwortlichen aber wahrscheinlich gar nicht so ungelegen. Nach den beiden BMW-Siegen in Österreich wurde das Murren bei der Konkurrenz bereits lauter. Waren die Zugeständnisse in Sachen Heckflügelbreite und Mindestgewicht nicht doch etwas zu groß? Am Lausitzring konnte nur Marco Wittmann mit den Plätzen 4 und 6 die Pace einigermaßen mitgehen.

Molina vs. Farfus - DTM Lausitzring 2016 Foto: Wilhelm

Molina mit Sieg und Crash

Mann des Samstags war Miguel Molina, der sich sowohl die Pole Position als auch den Sieg schnappte. Jamie Green konnte seinen Audi-Kollegen nur am Start kurz ärgern. Wie vergänglich der Erfolg dieses Jahr in der DTM ist, musste Molina dann 24 Stunden später erfahren. Bei der Aufholjagd von Startplatz 14 krachte der Katalane in Runde 11 in das Heck von Augusto Farfus. Er hatte im Zweikampf den Bremspunkt verpasst. Es sollte die einzige größere Kollision des Wochenendes bleiben. Nach den Crashfestivals in Hockenheim und Spielberg ging es spürbar gesitteter zu.

Für die große Story am Sonntag sorgte Lucas Auer. Der Tiroler raste von der Pole Position zu seinem ersten DTM-Sieg. Es war der erste Erfolg eines Österreichers überhaupt in der Rennserie. Wie ein Routinier diktierte der Youngster nach dem gewonnenen Start das Tempo.

"Ich musste gleich einen kleinen Vorsprung rausfahren, damit die anderen aus dem DRS-Fenster fallen. Danach galt es nur, konzentriert zu bleiben. Wir wussten, dass die Pace gut ist. Das Basis-Setup hat von Freitag an gepasst. Ich habe schon ein paar Mal vom ersten Sieg in der DTM geträumt. Jetzt hat es aber schneller geklappt als gedacht."

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Neuester Kommentar

Was hat ein Mann wie Martin Tomczyk noch in der DTM zu suchen?
In der letzten und auch in der jetzt laufenden Saison, ist er kontinuierlich immer einer der letzten aus dem BMW Kader, sowohl im Training als auch in den Rennen.
BMW sollte diesen Namen schnellstens von der Gehaltsliste streichen und einem jungen, talentierten Fahrer die Chance zum Einstieg in die DTM geben.
So viele Punkte wie ein Tomczyk, wird er in jedem Fall schon in seiner ersten Saison einfahren.
Ein großer Name allein genügt eben nicht um erfolgreich zu sein.

Steilstrecke 8. Juni 2016, 18:13 Uhr
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