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Mercedes-Benz

Senna ein Kandidat für die DTM?

Bruno Senna Foto: Daniel Reinhard 42 Bilder

Nachdem im Nachfolgeteam des Honda F1-Rennstalls kein Platz mehr für Bruno Senna ist, könnte die unmittelbare Zukunft des Brasilianers im Tourenwagensport liegen.

27.02.2009 Tobias Grüner

Senna und Schumacher gemeinsam in der DTM - was wäre das für eine Schlagzeile für die Marketingstrategen der populärsten europäischen Tourenwagenserie. Doch obwohl Bruno Senna in den letzten Wochen bereits der Mercedes-Benz-Sportabteilung einen Besuch abstattete, wird aus Stuttgart noch nichts bestätigt.

Die Spekulationen werden allerdings durch eine Bemerkung von Sportchef Norbert Haug angeheizt, der bei der Bekanntgabe der Verlängerung mit Ralf Schumacher noch einen weiteren Kandidaten für ein Mercedes-Cockpit erwähnte: "Es könnte sein, dass wir beim Personal noch eine Überraschung erleben", kündigte der 56-Jährige geheimnisvoll an.

Senna-Coup von Haug?

Wer da eins und eins zusammenzählt, könnte zu dem Schluss kommen, dass der Neffe des dreifachen F1-Weltmeisters Ayrton Senna schon in dieser Saison in einer C-Klasse Platz nimmt. Entschieden ist natürlich noch nichts. Aber nachdem Ross Brawn dem erfahrenen Pilotenduo Jenson Button und Rubens Barrichello in seinem F1-Team den Vorzug gab, bleiben Bruno Senna nun nicht mehr viele Alternativen.

Den Weg zurück in die GP2 hat sich der Brasilianer erst vor wenigen Wochen selbst verbaut, indem er seinem alten iSport-Teamchef Paul Jackson eine Absage erteilte. Jetzt könnte sich herausstellen, dass sich Senna verkalkuliert hat, als er voll auf die Karte Formel 1 setzte.

Entscheidung mit Risiko

Der Tourenwagensport ist für einen Piloten mit F1-Ambitionen allerdings nicht die beste Ausweichlösung. Schon Paul di Resta musste feststellen, dass der Sprung in die Königsklasse trotz überragenden Leistungen und viel Talent schwer ist.

Außerdem ist das fahrerische Niveau in der DTM höher als allgemein vermutet. Auch Piloten mit F1-Kaliber, wie Ralf Schumacher, Mika Häkkinen oder Jean Alesi mussten einsehen, dass der schnelle Erfolg nicht von alleine kommt. Dazu kommt die schwierige Umstellung von den Monoposto-Boliden der GP2 und der Formel 3, die ein DTM-Engagement für Senna riskant erscheinen lässt.

Kein Vertrag ohne Test

Haug kündigte allerdings an, dass er keinen Piloten ohne vorherigen Test ins Team holt. So könnte es also noch ein paar Wochen dauern, bis Mercedes seinen endgültigen Fahrerkader präsentiert. Sollt Senna wirklich einen Platz im Neuwagen erhalten, müssten sich wohl Bruno Spengler, Jamie Green und Gary Paffett um das letzte 2009er Cockpit streiten.

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