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Mercedes nicht in Top-Form

Foto: dpa 39 Bilder

2:1 für Audi - das ist die Bilanz nach drei DTM-Rennen der Saison 2008. Dieses Ergebnis gibt nach erst drei Rennen noch keinen Anlass für Mercedes, zu verzweifeln. So richtig gut läuft es für die Stuttgarter trotzdem noch nicht.

14.05.2008 Bianca Leppert

Ein bisschen Bauchschmerzen könnten die neun Audi-Pole-Positions in Folge bereiten. Seit dem Rennen auf dem Norisring im vergangenen Jahr stand kein Mercedes mehr auf dem ersten Startplatz. Mercedes-Sportchef Norbert Haug will von Bauchschmerzen allerdings nichts wissen. Er sieht das gelassen und sagte gegenüber auto-motor-und-sport.de: "Ich bin entspannt, solange wir die Hälfte der Rennen gewinnen. Wir fahren hier nicht um Poles, sondern um den Sieg. Audi hat nur vier dieser Rennen auch gewonnen."

Audi-Jahreswagen überlegen

Was die Neuwagen betrifft, gibt es momentan auch noch keinen großen Grund zur Sorge. Immerhin liegt Jamie Green (Mercedes) mit nur einem Punkt Rückstand auf Timo Scheider (Audi) auf Platz zwei der Gesamtwertung. Bei den Gebrauchtwagen sieht die Situation jedoch anders aus.

Bester Jahreswagen-Pilot nach drei Rennen ist Markus Winkelhock (Audi) mit fünf Punkten auf Position neun. Es folgen der Newcomer Oliver Jarvis und Mike Rockenfeller (beide Audi) auf Rang zehn und elf. Nach diesem Audi-Trio belegt Gary Paffett mit zwei Punkten aus dem Rennen in Hockenheim den zwölften Platz als bester Mercedes-Jahreswagenpilot in der Tabelle. Im vergangenen Jahr lag Paffett nach drei Rennen auf dem vierten Platz und Markenkollege di Resta führte die Tabelle im zwei Jahre alten Auto sogar an. Woran liegt es also, dass die Audi-Vorjahresautos derzeit so überlegen sind?

"Die waren schneller", witzelt Haug und erklärt dann: "Wir haben eine andere Gewichtsverteilung in diesem Jahr. Das ist ein deutlicher Unterschied. Letztes Jahr hatten wir immer die Nase vorn. Zudem sind die Vorjahresfahrzeuge auch stark besetzt bei Audi. Wir müssen das beobachten."

Paffett als Speerspitze

Das sollten sie auch, denn Ralf Schumacher liegt zwar "voll im Plan" und ist im Feld der 07er Autos "respektabel unterwegs", aber als Speerspitze kann er nicht gelten. Gleiches gilt für Maro Engel, der ebenfalls seine erste DTM-Saison fährt. Mathias Lauda, der immerhin schon in seinem dritten Jahr in der DTM startet, hatte in dieser Saison auch noch kein Highlight, sondern fiel eher durch den Kampf mit seinem untersteuernden Auto in Mugello auf. Susie Stoddart stieg in diesem Jahr erst vom Zweijahreswagen in eine 07er-C-Klasse auf, kam aber noch nicht über den 14. Platz hinaus. Bleibt nur noch Ex-DTM-Champion Paffett, der den Audi-Jahreswagenfahrern ordentlich Druck machen kann.

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