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Mercedes vor dem DTM-Finale

Paffet hofft, Haug pessimistisch

DTM Dijon 2009 Foto: DTM 34 Bilder

Vor dem DTM-Saisonfinale in Hockenheim führt Audi-Pilot Timo Scheider mit sieben Punkten die Fahrerwertung an. Während sich Gary Paffett als Speerspitze von Mercedes noch Hoffnungen auf die Meisterschaft macht, hat Sportchef Norbert Haug den DTM-Titel schon abgeschrieben.

21.10.2009 Bianca Leppert

Gary Paffett muss in Hockenheim alles auf Sieg setzen. Doch selbst wenn der Engländer gewinnen sollte, reicht Scheider schon ein fünfter Platz, um seinen Titel zu verteidigen. Wird der Brite Zweiter, müsste Scheider sogar nur Platz sieben erreichen. Nicht gerade eine leichte Aufgabe für Mercedes, bedenkt man, dass die 2009er C-Klasse mit zehn Kilo mehr Gewicht an Bord unterwegs ist.

Zandvoort macht Hoffnung

Das bedeutet allerdings nicht, dass ein Sieg aufgrund dieses Handicaps unmöglich wäre. Bereits in Zandvoort sah Paffett mit zehn Kilo Zusatzgewicht die Zielflagge als Erster. "Klar ist es schwierig mit dem Handicap", sagt Paffett. "Es ist auch schwierig zu sagen, wie viel Zeit das ausmachen wird. Es werden wohl ungefähr zwei Zehntel sein und das ist viel Zeit, die man mit einem Setup herausholen muss. Aber in Zandvoort habe ich nicht nur gewonnen, sondern war auch sehr dominant mit zehn Kilo mehr als die Audi. Es ist gut möglich, dass Rennen auch mit dem Gewichtshandicap zu gewinnen."

Sein Chef Norbert Haug misst dem Gewichtsnachteil dagegen etwas mehr Bedeutung zu. "Ich denke, dass es bei der Enge des Starterfeldes ein großes Handicap ist. Wenn man die Startaufstellung betrachtet - oder die Top Acht oder Vier - dann haben manchmal in Q1 oder Q2 die zwei bis vier Zehntel manchmal fünf bis acht Plätze ausgemacht."

Haug glaubt nicht an Aufholjagd

Schon nach dem Triumph von Timo Scheider in Barcelona hatte Haug Zweifel an den Titelchancen. Da konnte sich Scheider einen Vorsprung von 14 Punkten auf Paffett herausfahren. Dass die Mercedes-Speerspitze wie in Dijon noch mal sieben Punkte aufholen kann, glaubt Haug jetzt aber nicht mehr. "Die eigenen Siegaussichten sind nicht rosig", meint Haug. "Nochmal einen Siebener-Schritt zu machen wäre schön, ist aber kein realistisches Szenario. Die Meisterschaft ist für mich in meinem Kopf entschieden."

Mit Hilfe von geschenkten Plätzen nach vorne zu fahren, wie es Audi öfter praktizierte, schlossen Paffett wie auch Haug kategorisch aus. "Wir können das Ergebnis nicht beeinflussen", sagt Paffett. "Wir sind sehr fair gefahren. Audi hat andere Autos vorbeigelassen und sich gegenseitig sehr geholfen. Wir wollen natürlich die Meisterschaft gewinnen, sind aber nicht so verzweifelt, dass wir anfangen Positionen zu tauschen und das Ergebnis zu beeinflussen."

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