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Mike Rockenfeller

Empfehlungsfahrt für die Beförderung

DTM Mike Rockenfeller Foto: xpb 27 Bilder

Mike Rockenfeller holte in Hockenheim sein zweites DTM-Podium – in einem Jahreswagen. Für den Audi-Piloten war dieses Ergebnis ein Befreiungsschlag. Für Platz drei gab es ordentlich Lob vom Chef.

17.10.2010 Bianca Leppert

Es muss für einen Rennfahrer wie eine Strafe sein, nicht gewinnen zu können. Erst am Samstag meinte Ex-DTM-Pilot Mika Häkkinen bei seinem DTM-Besuch: "Wenn man nicht gewinnt, ist es immer hart. Das ist ein absoluter Horror." Mike Rockenfeller kann nicht gewinnen, weil er in einem Jahreswagen sitzt. Die aktuellen Autos gehen meist vor.

Ego-Bonbon für Rocky

Doch heute hatte "Rocky" freie Bahn. Auch wenn es nicht zum Sieg reichte, schaffte er es immerhin aufs Treppchen ohne auf irgendwelche Taktik-Spielchen im Meisterschaftskampf Rücksicht nehmen zu müssen. Die war nach dem Ausscheiden von Mattias Ekström sowieso hin. Viel wichtiger als die paar Punkte dürfte für den Wahl-Schweizer dabei das Ego-Bonbon gewesen sein.
 
Nach Oschersleben 2007 sah er in Hockenheim zum zweiten Mal die Zielflagge als Dritter. "Es hat wirklich lange gedauert", meinte Rockenfeller. "Aber heute habe ich den Weg zurück aufs Podium gefunden. Ich bin wirklich sehr zufrieden. Das war das Minimalziel. Natürlich wäre ich nach meinem zweiten Startplatz auch gerne als Zweiter ins Ziel gekommen. Es war eng mit Timo, aber er blieb vorne."

Lob vom Audi-Sportchef

Dafür gab es dann auch eine Eins mit Sternchen von seinem Chef Dr. Wolfgang Ullrich. "Mike hat eine ganz tolle Leistung abgeliefert und das nicht nur heute", meinte er. "Es war eine ganz tolle und fehlerfreie Performance mit dem Jahreswagen. Mike ist sicher nicht durch Zufall Le Mans-Sieger geworden."
 
Es ist kein Geheimnis, dass jeder Fahrer natürlich lieber in einem Neuwagen als in einem Gebrauchten sitzen würde. Wird 2011 ein Platz in einem aktuellen Auto frei, hat Rockenfeller sicherlich gute Chancen. Denn die Konkurrenz hält sich in Grenzen. Markus Winkelhock konnte aufgrund seiner Pechsträhne kaum etwas zeigen, Alexandre Prémat hat bereits eine Verwarnung bekommen und Miguel Molina sitzt die erste Saison im DTM-Auto.

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