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Mugello

Audi dominiert erstes Training

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Beim sechsten Lauf zur DTM in Mugello fuhr Abt-Audi-Pilot Martin Tomczyk am Freitag (13.7.) die beste Zeit vor fünf weiteren Markenkollegen.

13.07.2007 Gregor Messer

Erst auf Rang sechs fand sich mit Gary Paffett in der Vorjahres-C-Klasse des Persson-Teams der erste Mercedes-Fahrer wieder. Paffett wies auf der 5,245 Kilometer langen Piste - der längsten Strecke im DTM-Kalender - einen Rückstand von 0,735 Sekunden auf. Die Länge der Strecke erklärt auch die Zeitabstände, die etwas größer sind als sonst. Zudem ist die Bahn in einem Tal in der Toscana für viele Piloten Neuland. Da muss die passende Ideallinie erst noch gefunden werden. Dazu kommt, dass die Strecke mit derzeit nur wenig Reifenabrieb noch wenig Grip bietet.

Audi-Dominanz in den Top Ten

Tom Kristensen belegte Rang zwei vor Mattias Ekström und Timo Scheider. Somit lagen bei hochsommerlichen Temperaturen von 30 Grad und nahezu Windstille alle vier Abt-Audi vorne. Mike Rockenfeller im Rosberg-A4 war schnellster Mann in einem Vorjahresauto.

Hinter Paffett platzierten sich mit Jamie Green der zweite Mercedes-Pilot, dem wiederum mit Christian Abt und Lucas Luhr zwei Piloten von Vorjahres-Audi folgten. Somit füllen acht Audi und nur zwei Mercedes die Top Ten. Tabellenführer Bernd Schneider wurde 13. Norisringsieger Bruno Spengler fuhr die elftbeste Zeit; Mika Häkkinen belegte Rang 18.

Kiesa muss Heimreise antreten

Markus Winkelhock, der extrem kurzfristig den Platz im zwei Jahre alten Audi A4 des Kolles-Teams übernommen hatte - und erst heute früh an der Strecke eintraf - belegte Rang 14 und spulte mit 25 Umläufen die meisten Runden ab. Winkelhock lag 1,7 Sekunden hinter Tomczyks Bestzeit. Der ursprünglich vorgesehene Däne Nicholas Kiesa konnte seine Frustration kaum verbergen. "Ich habe mich gestern Mittag ins Flugzeug gesetzt, um rechtzeitig hier zu sein. Ich hatte vorher sogar extra nachgefragt, ob ich auch wirklich fahren werde. Kaum dass ich hier war, haben wir Sitz und Pedalerie angepasst. Und dann erfahre ich gegen 23.00 Uhr, dass ich doch nicht zum Fahren komme. Ich bin sehr enttäuscht. In einer Stunde fliege ich wieder nach Hause"

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