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DTM: Paul di Resta

"Formel 1 und DTM sind sehr unterschiedlich"

Szafnauer & Di Resta Foto: Force India 53 Bilder

Der Schotte Paul di Resta wird in diesem Jahr nicht nur eine aktuelle Mercedes C-Klasse in der DTM steuern, sondern auch für Force India einige Freitags-Trainings in der Formel 1 absolvieren. Der Unterschied zwischen den Autos ist groß.

10.03.2010 Bianca Leppert

Momentan weilt di Resta mit dem Force India Team in Bahrain, um beim Saisonauftakt zur Formel 1 dabei zu sein. Als neuer Test- und Ersatzfahrer hatte er sich schon vorab darauf gefreut, als offizielles Teammitglied das erste Rennen hautnah mitzuerleben. Ein Einsatz war von Anfang an nicht geplant, weil Adrian Sutil und Vitantonio Liuzzi noch Kilometer sammeln wollen. Diese kleine Pause hat sich di Resta allerdings redlich verdient.

Doppelrolle als F1-Testfahrer und DTM-Pilot

In den vergangenen Wochen hatte der Youngster ein straffes Programm. In seiner Doppelrolle als Formel 1-Testfahrer für Force India und als DTM-Pilot standen einige Testfahrten auf dem Programm. Für Force India hat er in Jerez getestet, für Mercedes mit der C-Klasse im portugiesischen Portimao.

"Es war sehr stressig", sagt di Resta. "Ich war während der Formel 1-Tests in Spanien. Das war ein ziemlich hektisches Programm mit drei Tests in drei Wochen. Ich habe auch einige Zeit in der Fabrik verbracht, um das Team und die Ingenieure kennenzulernen. Ich hatte zwei halbe Tage bei ziemlich schwierigen regnerischen Bedingungen. Das war nicht ideal, aber ich habe dabei gelernt, was mich erwartet, wenn es regnet und wie du den Punkt findest, an dem du die Reifen wechseln musst."

Die Umstellung fällt di Resta zunehmend leichter

2010 wird di Resta auch öfter vom Formel 1-Auto ins DTM-Auto wechseln müssen. Zum Beispiel dann, wenn er freitags bei einem Grand Prix das Freie Training fährt und eine Woche später wieder in der Mercedes C-Klasse sitzt. "Formel 1 und DTM sind ziemlich unterschiedlich, aber nun habe ich ja schon einen Wechsel von der Formel 1 zum DTM und andersherum mitgemacht", sagt di Resta. "Beim letzten Mal habe ich das gar nicht registriert, ich lerne also damit umzugehen. Beide Autos fordern eine andere Denkweise, aber ich bin mir sicher, ich werde mit mehr Erfahrung nicht mehr soviel darüber nachdenken müssen."

Bei welchen Formel 1-Trainings Paul di Resta im Force India sitzen wird, steht noch nicht fest. Sein erster DTM-Einsatz wird das Auftaktrennen am 25. April in Hockenheim sein.

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