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Ralf kurz vor DTM-Vertragsabschluss mit Mercedes

Foto: DTM

Nach dreitägigen Testfahrten im portugiesischen Estoril steht ein DTM-Engagement von Ralf Schumacher vor dem vertraglichen Abschluss

08.02.2008 Gregor Messer

In Estoril testete Schumacher erneut eine Mercedes C-Klasse. Diesmal fuhr er das Vorjahresauto von Mika Häkkinen. "Ralf braucht jeden Kilometer, um seinen Erfahrungs-Rückstand in einem DTM-Auto aufzuholen", meinte Mercedes-Sportchef Norbert Haug. "Daher diese zweite, intensivere Kennenlern-Möglichkeit." Schumacher selbst sah die Sache pragmatisch: "Ich lerne mit jeder Runde dazu." Dass er dabei "jede Menge Spaß in der C-Klasse" hat, mag man ihm gerne glauben.


Ob das auch während der Saison dauerhaft der Fall sein wird, ist fraglich. Denn der jüngere Schumacher-Bruder hat sich in seiner Formel 1-Vergangenheit nicht immer in dem Maß in Eigenmotivation übern können, wie es für den großen Erfolg vielleicht nötig gewesen wäre. So oder so, Ralf schwärmt jedenfalls von seinem künftigen Arbeitsgerät: "Man muss mit einem DTM-Auto unglaublich präzise fahren und stets voll und ganz konzentriert sein, der kleinste Rutscher kostet Dich gleich ein Zehntel, aber ich muss sagen, ich fühle mich bei dieser Herausforderung pudelwohl."

Entscheidung steht noch aus

Auch wenn Schumacher vorgibt, dass erst nach den Estoril-Tests entschieden wird, ob und wie er eine mögliche Zukunft mit Mercedes in der DTM hat, dürfte sein Engagement als beschlossene Sache gelten. Mit 32 Jahren ist der 180-fache Formel 1-Starter deutlich zu jung, um sich in Rente zu begeben. Zudem sucht die DTM-Organisation ITR nach Häkkinens Rücktritt nach einem bekannten Namen. In dieser Sache stellt auch der DTM-Fernsehsender ARD die Forderung nach einem Quotenbringer. "Seine Rundenzeiten werden immer besser", sagt Haug, aber "wir haben miteinander vereinbart, dass wir erst nach diesen Testfahrten gemeinsam festlegen werden, ob und wie es dann gegebenenfalls weitergehen wird. Er hat Riesenspaß und bringt sich voll in die Testarbeit ein, genießt dabei alle Sympathien im Team und erhält dessen volle Unterstützung in seiner DTM-Lernphase."

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