Phoenix startete schon in seinem Gründungsjahr 1999 mit zwei Audi A4 quattro in der Deutschen Supertourenwagen-Meisterschaft. Seitdem verloren sich Phoenix Racing und Audi Sport nicht mehr aus den Augen.
Der Einstieg in die neue DTM im Jahr 2000 erfolgte allerdings noch mit dem Opel Astra. Sechs Jahre lang fuhren die Piloten von Teamchef Ernst Moser mit dem Opel-Blitz auf der Haube. Erst 2006 wechselte man die Seiten und geht seitdem jede Saison mit zwei Audi A4 Jahreswagen an den Start.
Phoenix-Erfolge auf der Nordschleife
Parallel zum DTM-Engagement ist Phoenix Racing auch im GT-Sport aktiv. Bei den Langstreckenrennen auf den Nürburgring sind die Boliden aus Niederzissen in der Eifel mittlerweile ein gewohntes Bild. Auch hier setzte Phoenix vor allem auf Autos von Audi. Mit dem R8 LMS konnte man schon den ein oder anderen Pokal einfahren.
Zweimal konnte Phoenix das 24-Stunden-Rennen am Nürburgring schon gewinnen. 2000 war die Mannschaft um Michael Bartels, Uwe Alzen, Altfrid Heger und Bernd Mayländer in einem Porsche GT3-R erfolgreich. 2003 fuhren ein Opel Astra V8 Coupé pilotiert von Manuel Reuter, Timo Scheider, Volker Strycek und Marcel Tiemann zum Sieg.
Phoenix gewinnt DTM-Titel 2011
Den größten Erfolg in der Geschichte des Rennstalls konnte Phoenix allerdings in der DTM feiern. Völlig überraschend fuhr Martin Tomzcyk 2011 mit dem Audi A4 Jahreswagen den Titel in der Fahrerwertung ein. Dabei übertrumpfte das Kundenteam auch die markeninterne Konkurrenz von Abt.
Für die Saison 2012 gab es erstmals keine Jahreswagen für Phoenix sondern neues Material. Mit der Umstellung des Reglements gibt es für alle Teams aktuelle Modelle. Meister Tomczyk wechselte vor der Saison zur neuen Konkurrenz von BMW. Mit Mike Rockenfeller und Miguel Molina konnte Ernst Moser adäquaten Ersatz finden.


